Urlaubsdomizil

Bundeswehr-Flugbereitschaft auf den Seychellen? Das macht der Regierungsjet im Paradies

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von Christopher Schmitt

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Videoclip • 01:00 Min • Ab 12


Auf den Seychellen wurde ein Flugzeug der Bundeswehr-Flugbereitschaft gesichtet. Was macht die Maschine in dem beliebten Urlaubsdomizil?

Das Wichtigste in Kürze

  • Der auf den Seychellen parkende Flieger der Bundeswehr-Flugbereitschaft wurde nicht für eine Reise eines Regierungsmitglieds genutzt.

  • Aufgrund eines technischen Problems musste die Bombardier 5000 einen Zwischenstopp im beliebten Urlaubsland einlegen.

  • Einem Sprecher zufolge befand sich die Maschine auf einem Trainingsflug, abgesehen von der Crew sei niemand an Bord gewesen.

Die meisten Flugzeuge, die die Seychellen anfliegen, bringen Tourist:innen aus aller Welt ins Urlaubsparadies. Doch was macht eine Maschine der Bundeswehr-Flugbereitschaft, die sonst den Bundeskanzler, den Bundespräsidenten, Minister:innen oder sonstige Repräsentant:innen der Bundesrepublik fliegen, im Indischen Ozean?

Auf Nachfrage erfuhr die Deutsche Presse-Agentur (dpa), dass es sich nicht um eine Dienstreise von Regierungsmitgliedern gehandelt hat. Zunächst berichtete "Bild" über den Flieger auf den Seychellen. Erhöhte Aufmerksamkeit erfuhr der Jet durch einen X-Post des AfD-Bundestagsabgeordneten Malte Kaufmann, der nach eigener Aussage vor Ort Urlaub gemacht hatte. Darin vermutete er eine unangekündigte Reise des Kanzlers oder eines sonstigen Regierungsmitglieds.

Auch in den News:

Warum steht der Jet auf den Seychellen?

Aber warum war der Jet dort geparkt? Aufgrund eines technischen Problems habe die Bombardier Global 5000 außerplanmäßig auf dem Inselstaat landen müssen, erklärte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums gegenüber der dpa. "An der Behebung des Problems wird aktuell gearbeitet." "Bild" spricht sogar von einer Notlandung.

Ursprünglich war die Maschine demnach im Rahmen eines Trainingsflugs auf dem Weg von Ägypten zur französischen Insel Réunion. Abgesehen von der Crew sei demnach niemand an Bord gewesen.

Unter anderem sind sonst der Kanzler oder Bundespräsident Passagiere der Bombardier 5000. (Archivbild)

Bild: Oliver Berg/dpa


Was die Crew üben soll

Der Sprecher des Verteidigungsministeriums betonte die Bedeutung der Trainingsflüge zur Aus- sowie Weiterbildung. So würden unter anderem Verfahren beim Fliegen über unkontrolliertem Luftraum sowie spezielle Anflugverfahren geübt. Auf dem Trainingsplan stünden zudem der Flugbetrieb unter außergewöhnlichen klimatischen Bedingungen, wie in Äquatornähe, bei hohen Temperaturen oder in der Innertropischen Konvergenzzone.



Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

Bild: "Was macht dieser Regierungsflieger auf den Seychellen?"

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