Verschärfungen geplant
Bürgergeld: Klingbeil für härtere Maßnahmen bei Schwarzarbeit
Veröffentlicht:
von dpaBärbel Bas (SPD), Bundesministerin für Arbeit und Soziales und SPD-Parteivorsitzende, und Lars Klingbeil (SPD), Bundesminister der Finanzen, Vizekanzler und SPD-Bundesvorsitzender
Bild: Kay Nietfeld/dpa
Die Ankündigung der Nullrunde für das Bürgergeld lobt Bundesfinanzminister Klingbeil. Er spricht sich ebenso wie seine SPD-Parteikollegin Bas für schärfere Sanktionen aus.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil unterstützt geplante weitere Verschärfungen von Vorgaben beim Bürgergeld. Die für 2026 vorgesehene Nullrunde bei den Regelbedarfssätzen sei keine Reform, sondern eine richtige Entscheidung von Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) sagte der SPD-Chef im ARD-"Bericht aus Berlin". Es gehe jetzt aber noch um ein paar kurzfristige Veränderungen. So sollten bei sogenannten Totalverweigerern der Druck deutlich hochgefahren und Sanktionen geschärft werden. Er habe allein aus Gerechtigkeitsempfinden, die Erwartung, dass man sich anstrenge.
Härtere Sanktionen bei Schwarzarbeit
Ein Riegel vorgeschoben werden solle auch, wenn man beim Schwarzarbeiten erwischt wird. "Es ist unanständig, wenn jemand Bürgergeld bekommt, schwarz arbeitet, sich auf Kosten der Allgemeinheit bereichert", sagte Klingbeil.
Union und SPD wollen im Herbst mehrere Gesetze für Sozialreformen umsetzen, darunter beim Bürgergeld. Unabhängig davon sollen die Regelsätze Anfang 2026 wie schon 2025 nicht erhöht werden. Das folgt aus dem gesetzlichen Anpassungsmechanismus, wie das Arbeitsministerium auf Anfrage mitteilte.
Mehr News

Naher Osten
Iran-Ticker: Amtssitz von Staatsoberhaupt Ajatollah Ali Chamenei zerstört

Rente 2026
Steuervorteile für Rentner dank gestiegenem Grundfreibetrag

Deutschlandweite Einschränkungen
Verdi-Streik ab Sonntag beendet - Einigung nicht in Sicht

Verkehr und Gesundheit
Studie: Schon eine Nacht Straßenlärm schadet dem Herz

Traditionsunternehmen
Wolfgang Grupp und die Trigema-Familie

Krieg in Nahost
Iran: 57 Schülerinnen bei Raketenangriff getötet

US-Parlament
Clinton sagt im Epstein-Ausschuss aus – Debatte geht weiter

Folgen der geplanten Reform
SPD knüpft Heizungsgesetz an strengen Mieterschutz

Angriffe auf Iran
Bundesregierung stimmt sich zu Iran-Angriffen ab

