Trotz Waffenruhe
Angriffe auf den Libanon: Israel tötet Hisbollah-Terrorist
Veröffentlicht:
von dpaIsrael und der Libanon sind seit Ende 2024 weiterhin in einer vereinbarten Feuerpause.
Bild: Baz Ratner/AP/dpa
Israel hat mehrere Ziele im Libanon beschossen. Dabei sei auch ein Hisbollah-Mitglied getötet worden.
Die israelische Luftwaffe hat nach eigenen Angaben Ziele der Hisbollah im Libanon angegriffen. Bei einem Angriff in der Nähe von Kounin im Süden des Landes sei ein Terrorist der vom Iran unterstützten Miliz getötet worden, teilte das Militär mit. Der Mann sei für die Koordinierung der Panzerabwehrraketen der Hisbollah zuständig gewesen und habe während des Krieges Angriffe mit Panzerabwehrraketen auf israelisches Gebiet geleitet.
Das Gesundheitsministerium in Beirut bestätigte den Toten in Kounin und meldete außerdem zwei Tote sowie Verletzte nach einem israelischen Drohnenangriff in der Gemeinde Mahrouna in der Nähe der Stadt Tyros im Süden des Landes. Von Israels Militär gab es dazu zunächst keine Angaben.
Israel und die Hisbollah hatten sich Ende November vergangenen Jahres nach mehr als einjährigem gegenseitigen Beschuss auf eine Waffenruhe geeinigt. Die Vereinbarung sieht unter anderem vor, dass sich die Hisbollah-Miliz hinter den Litani-Fluss etwa 30 Kilometer nördlich der israelisch-libanesischen Grenze zurückzieht. Das israelische Militär greift dennoch nahezu täglich in seinem Nachbarland an. Bei den Angriffen kommt es auch immer wieder zu Toten.
Mehr News

Technik
WhatsApp verstärkt Kontosicherheit: Das ändert sich jetzt für Nutzer:innen

Rückschlag für Angehörige
Germanwings-Absturz vor Gericht: Erneuter Rückschlag für Angehörige

Auf dem Prüfstand
Glanz-Versprechen enttäuscht: Nur fünf Badreiniger überzeugen im Praxistest

Neuigkeiten
Diese Änderungen kommen im September

Erstmals seit über 600 Jahren
Norwegens neue Kronprinzessin: Das ist Ingrid Alexandra

Aus nach 140 Jahren
Halberstädter Würstchen - Traditionsbetrieb schließt endgültig

Morgens um 7 Uhr
Vor den Augen von Kindern: Intimer Vorfall am Stuttgarter Bahnhof beschäftigt die Polizei

Geduld gefragt
Zum Ferienende wird es voll: Diese Strecken sollten Autofahrer am Wochenende meiden

Kommt es zu Ausschreitungen?
Wahlsonntag unter Hochspannung: Sachsen-Anhalt setzt vermehrt Polizeikräfte ein

