Im Bundestag

AfD-Chefin Weidel pocht auf radikalen Migrationsstopp

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von Michael Reimers

Die AfD-Co-Chefin Weidel ist mit der Regierungspolitik erneut hart ins Gericht gegangen.

Bild: Bernd von Jutrczenka/dpa


AfD-Fraktionschefin Alice Weidel fordert ein Einwanderungs- und Einbürgerungsmoratorium, rigorose Grenzkontrollen und Abschiebungen. Außerdem attackierte sie die Regierung mit scharfen Worten.

Für die AfD-Co-Chefin Alice Weidel ist die Einwanderung immer noch das zentrale Problem Deutschlands. Nach einer Regierungserklärung von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) am Donnerstag (29. Januar) im Bundestag machte sie klar, was sie fordert: ein "Einwanderungs- und Einbürgerungsmoratorium".

Für mehr wirtschaftliche Stärke müsse die "Massenmigration" beendet und rückgängig gemacht werden. Darüber hinaus verlangt sie ausnahmslose Grenzkontrollen, Zurückweisungen und rigorose Abschiebungen sowie die "Abstellung der sozialen und finanziellen Migrationsmagneten".

Kritik an Merz und Energiepolitik

Auch energie- und klimapolitisch übte Weidel scharfe Kritik: Deutschland müsse "die ruinöse Energiewende" rückabwickeln und aus der Klimaschutzpolitik aussteigen.

Weidel warf Kanzler Merz zudem Selbstlob vor. Die Koalition werde von "der leistungsfeindlichen SPD" getrieben, behauptete sie. Ihrer Ansicht nach habe die Regierung sich einen gigantischen Berg an Sonderschulden genehmigt, die als Sondervermögen verschleiert würden. Außerdem drohe im Energiesektor eine Gasmangellage mit folgenschweren Zwangsabschaltungen.

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Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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