Geldautomaten wieder verfügbar
Zwei Wochen nach Millionen-Raub: Sparkasse Gelsenkirchen-Buer öffnet Foyer
Veröffentlicht:
von Jana Wejkum:newstime
Filmreifer Einbruch in Gelsenkirchen (29. Dezember)
Videoclip • 01:46 Min • Ab 12
Kund:innen der Sparkasse können jetzt wieder Geld in der Filiale abheben. Der Schalter bleibt wegen laufender Ermittlungen geschlossen.
In die Sparkasse Gelsenkirchen-Buer kehrt ein Stück Normalität zurück: Ab Donnerstag (15. Januar) ist das Foyer mit dem Selbstbedienungsbereich wieder geöffnet. Kund:innen können dort wieder Geld abheben, einzahlen oder Überweisungen tätigen.
Die Filiale selbst bleibt vorerst geschlossen, auch der Bereich mit den Kundenschließfächern darf nicht betreten werden. Grund dafür sind die laufenden Polizeiermittlungen und die Schadenserfassung vor Ort.
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Prüfung der Alarmanlage
Die Täter:innen überwanden bei dem Raubzug Ende Dezember mehrere Sicherheitssysteme und bohrten von einer Tiefgarage aus ein Loch in die Wand des Tresorraums. Anschließend räumten sie als 3.000 Kundenschließfächer aus. Im Zentrum der Ermittlungen steht, wie das ihnen gelingen konnte.
Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul sprach davon, dass geprüft wird, ob die Alarmanlage der Bank ausgeschaltet oder kaputt gewesen sei. Zudem geht die Polizei davon aus, dass eine Fluchttür im angrenzenden Parkhaus manipuliert wurde. Der "Spiegel" berichtete, dass Bewegungsmelder im Treppenhaus abgeklebt worden waren.
Ermittlungen könnten noch Monate dauern
Der Raub, dessen Schaden im mindestens zweistelligen Millionenbereich liegen soll, gilt als einer der größten Kriminalfälle des Bundeslands. 230 Polizeibeamt:innen arbeiten an der Aufklärung. Wie ein Sparkassensprecher der Deutschen Presse-Agentur (dpa) mitteilte, sollen die aufwendigen Ermittlungen und Sicherungsarbeiten im Keller der Bank noch Monate andauern.
Im Tresorraum und dem danebenliegenden Archivraum sollen nach der Tat etwa 500.000 Gegenstände auf dem Boden gelegen haben. Es werde an einem Konzept gearbeitet, wie den Kund:innen ihre verbleibenden persönlichen Dinge zurückzugeben werden sollen. Diese seien aber noch nicht von der Polizei freigegeben worden.
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Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
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