Mecklenburg-Vorpommern
Wütete ein Tornado in Greifswald? Wetterdienst prüft Verdacht
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von dpaGegen starke Unwetter und Windhosen ist ein Regenschirm zumeist ein schwacher Trost. (Symbolbild)
Bild: Arne Dedert/dpa
Ein Trampolin und weitere Gegenstände fliegen durch die Luft, Äste brechen ab. In Greifswald gibt es den Verdacht auf einen Tornado. Diesen prüft nun der Deutsche Wetterdienst.
Ein mutmaßlicherTornado hat in Greifswald zahlreiche Schäden angerichtet. Nach Angaben der Polizei ist in der Stadt im OstenMecklenburg-Vorpommerns unter anderem ein Trampolin durch die Luft geschleudert worden und rund 220 Meter weiter erst wieder gelandet. Zudem seien mehrere Äste von Bäumen abgebrochen, Autos wurden durch umherfliegende Gegenstände beschädigt. Meldung zu Verletzten gibt es bisher nicht. Der Sachschaden werde derzeit auf rund 15.000 Euro geschätzt.
Laut der Polizei gingen am Dienstagnachmittag (10. Juni) zahlreiche Notrufe wegen starker Sturmböen ein. Es sei von einer "Windhose" die Rede gewesen, also von einem Tornado. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) kann dies auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa bisher weder ausschließen noch bestätigen, der Tornado-Verdacht werde geprüft.
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