Milde Prognose
So wird das Wetter zum meteorologischen Frühlingsbeginn
Veröffentlicht:
von Max Strumberger:newstime
Wetterumschwung: Endlich Sonne
Videoclip • 01:32 Min • Ab 12
Der Frühlingsstart 2026 könnte in Deutschland ungewohnt trocken und mild ausfallen. Mehrere Langfristmodelle erwarten wiederkehrende Hochdruckgebiete über Mitteleuropa.
Das Wichtigste in Kürze
Der Frühling steht vor der Tür und die Temperaturen klettern wieder nach oben.
Und das könnte Prognosen zufolge vorerst so bleiben.
Mit Blick auf den März 2026 verdichten sich die Hinweise auf längere trockene Wetterphasen in Deutschland.
Mit dem meteorologischen Frühlingsbeginn am 1. März rückt die Frage in den Fokus, wie sich das Wetter in diesem Frühjahr entwickelt. Mehrere Langfristprognosen deuten darauf hin, dass sich im März 2026 wiederholt Hochdruckgebiete über Mitteleuropa festsetzen könnten. Solch stabile Druckverteilungen beeinflussen nicht nur Sonne und Regen, sondern auch die Wahrnehmung von Trockenheit und möglicher Dürre bereits früh im Jahr.
Sollte sich die erwartete Hochdrucklage tatsächlich etablieren, wären längere trockene Phasen mit viel Sonnenschein wahrscheinlich. Vor allem in Westdeutschland könnten atlantische Tiefdruckgebiete häufiger nördlich oder südlich vorbeiziehen, sodass nennenswerter Regen ausbleibt. Meteorolog:innen verweisen darauf, dass bereits zwei bis drei Wochen mit geringen Niederschlägen ausreichen, um die oberen Bodenschichten deutlich auszutrocknen – besonders dort, wo die Winterfeuchte ohnehin begrenzt war.
März wird vorraussichtlich ein trockenerer Monat
Die Modelle signalisieren zwar keinen extrem trockenen Monat als wahrscheinlichstes Szenario, doch zeitweise ungewöhnlich trockene Bedingungen gelten als realistische Option. Damit würde sich ein Muster fortsetzen, das in den vergangenen Jahren im Frühjahr immer wieder zu beobachten war. Nach mehreren teils sehr trockenen Frühjahrsphasen könnte ein erneut ausgeprägtes Niederschlagsdefizit früh als mögliches Dürre-Signal für die Vegetationsperiode gewertet werden, mit entsprechenden Folgen für Landwirtschaft und Wasserhaushalt.
Schon jetzt Temperaturen um die 20 Grad
Neben der möglichen Trockenheit zeichnet sich auch ein deutlicher Temperaturtrend ab. Bereits ab Ende Februar könnten die Werte rasch ansteigen - schon jetzt wurden in einigen Regionen Temperaturen um die 20 Grad gemessen. Für den März zeigen einige Langfristtrends eine Tendenz zu zeitweise überdurchschnittlichen Temperaturen, insbesondere in der zweiten Monatshälfte. Dann könnten mildere Luftmassen aus südwestlichen Richtungen nach Deutschland strömen und frühe Frühlingsgefühle auslösen. Bei längeren sonnigen Abschnitten wären Temperaturen deutlich über 10 Grad, lokal noch höher, möglich – für März nicht außergewöhnlich, aber in Kombination mit trockener Luft auffallend stabil.
Trotz dieser milden und vielfach trockenen Signale bleibt der März ein klassischer Übergangsmonat mit starkem Wechselpotenzial. Meteorolog:innen warnen, dass die Großwetterlage jederzeit umschlagen kann. Strömt kalte Luft aus nördlichen oder östlichen Richtungen nach Mitteleuropa, sind erneute Nachtfröste, kalte Tage und sogar Schneeschauer denkbar. Wetter-Langfristprognosen liefern daher eher eine grobe Richtung als ein detailgenaues Bild. Insgesamt deutet sich ein Monat an, der sowohl eine markante Trockenphase als auch einen überraschenden Kälterückfall bereithalten könnte
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Verwendete Quellen:
wetter.com
Nachrichtenagentur dpa
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