Vorsicht, Autofahrer!
Wetter-Chaos am Rosenmontag: Schnee, Regen und Glätte sorgen für Unfälle
Aktualisiert:
von Christopher Schmitt:newstime
Winter schlägt am Rosenmontag zu
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Nass und kalt wird es am Rosenmontag – und auf den Straßen teils gefährlich. Wo heute mit Regen, Schnee und Nässe zu rechnen ist.
Das Wichtigste in Kürze
Am Rosenmontag (16. Februar) herrschen in Deutschland gefährliche Straßenverhältnisse.
Während der Deutsche Wetterdienst (DWD) bis in den Nordosten des Landes Schneefall meldet, regnet es in den Niederungen des Westens und Südwestens.
Im Südosten – und später auch von der Nordsee bis nach Sachsen – wird vor Glätte gewarnt.
Winterliche Wetterbedingungen sorgen aktuell in Deutschland für gefährliche Straßenverhältnisse. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) meldete vorankommenden Schneefall bis in den Nordosten Deutschlands, während dieser im Westen und Südwesten in den Niederungen in Regen übergeht.
In Staulagen können bis zu 15 Zentimeter Neuschnee fallen, und es besteht erhebliche Glättegefahr im Südosten und später von der Nordsee bis nach Sachsen.
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Schwere Unfälle bundesweit
Bereits am frühen Montagmorgen (16. Februar) kam es zu mehreren Unfällen wegen zugeschneiter Fahrbahnen, insbesondere im Sauerland und in Bayern. In Rheinland-Pfalz überschlug sich ein Auto, wobei ein 45-jähriger Fahrer und seine 42 Jahre alte Beifahrerin schwer verletzt wurden. Der Unfallverursacher kam mit seinem Fahrzeug wegen zu hoher Geschwindigkeit von der schneebedeckten Straße ab.
In Nordrhein-Westfalen kippte ein Transporter auf der A45 nahe Lüdenscheid zur Seite und blieb auf der zugeschneiten Fahrbahn liegen. Der Fahrer wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert. Auf der A1 stellte sich ein Lastwagen bei Glätte quer und prallte gegen die Mittelleitplanke, was zu einer Vollsperrung der Autobahn in Fahrtrichtung Osnabrück zwischen Bremen-Arsten und Brinkum führte.
Gesperrte Verkehrswege und Umweltschäden
Die verkehrsreiche Leverkusener Rheinbrücke der A1 musste komplett für den Verkehr gesperrt werden, nachdem herabfallende Eisstücke zu Unfällen mit Sachschäden geführt hatten. Ein Polizeisprecher erklärte, dass weitere gefährliche Situationen nicht ausgeschlossen werden könnten. Die Dauer der Vollsperrung bleibt vorerst unklar.
In Bayern verursachte ein Lkw-Unfall auf der A8 Richtung München nahe Irschenberg erhebliche Umweltschäden. Der Laster kam bei Schneeglätte von der Fahrbahn ab und rutschte die Böschung hinab, wobei er fast seine gesamte Ladung verlor: 18.000 der 20.000 Liter flüssiger Kalk sickerten in den Boden.
Gefährliche Temperaturen
Die Temperaturen liegen derzeit – mit Ausnahme der westlichen und südwestlichen Niederungen – am frühen Morgen bei minus 4 bis 0 Grad, im Nordosten sogar zwischen minus 5 und minus 9 Grad. Östlich der Elbe wird ganztägiger Dauerfrost bei minus 4 bis 0 Grad erwartet.
In den Hochlagen der Mittelgebirge kann es teils zu kräftigen Schauern oder Gewittern mit bis zu fünf Zentimetern Neuschnee in kurzer Zeit kommen. Autofahrer:innen sollten besonders vorsichtig fahren und ihre Geschwindigkeit den Witterungsverhältnissen anpassen.
Auch in den News:
Verkehrsbehinderungen in Rheinland-Pfalz
Ebenfalls in Rheinland-Pfalz blockierte ein Lkw die B327 in Richtung Thalfang für mehrere Stunden, nachdem er auf der schneeglatten Straße von der Fahrbahn abgekommen und mit dem vorderen Teil im Straßengraben stecken geblieben war.
Die Bevölkerung wird aufgefordert, auf nicht notwendige Fahrten zu verzichten und bei unvermeidbaren Fahrten besondere Vorsicht walten zu lassen.
Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.
Verwendete Quellen
Nachrichtenagentur dpa
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