Wetterprognose
Warnung vor extremer Hitze: Hier sind bis zu 38 Grad und Gewitter möglich
Veröffentlicht:
von Emre Bölükbasi:newstime
Umfrage: Deutsche leiden enorm unter Hitze (13. Juli)
Videoclip • 01:37 Min • Ab 12
Schwül-heiße Luft bringt nicht nur hohe Temperaturen, sondern auch gefährliche Gewitter mit Unwetterpotenzial. Der Deutsche Wetterdienst warnt nahezu bundesweit vor starker bis extremer Wärmebelastung.
Das Wichtigste in Kürze
Deutschland erwartet eine Hitzewoche mit Temperaturen von bis zu 38 Grad und damit verbundener extremer Wärmebelastung.
Dazu besteht ein hohes Unwetterpotenzial mit Starkregen, Hagel und Orkanböen, insbesondere im Nordosten.
Die ohnehin schon massive Trockenheit könnte sich weiter verschärfen, was die Vegetationsbrandgefahr erhöht.
Deutschland steht eine weitere Hitzewoche bevor, die es in sich hat: Von Montag (3. August) bis Mittwoch (5. August) klettern die Temperaturen vielerorts auf 30 bis 38 Grad. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für weite Teile des Landes Hitzewarnungen ausgerufen – besonders in der Mitte, im Osten und im Süden wird vor extremer Wärmebelastung gewarnt.
"Nach der Hitzewelle ist quasi vor der Hitzewelle", heißt es vom DWD. Die Meteorolog:innen erwarten am Dienstag (4. August) einen besonders kritischen Tag: Dann schiebt sich schwül-heiße und gewitterträchtige Luft bis in den Nordosten, wo nachmittags und abends ein hohes Unwetterpotenzial besteht.
Örtlich droht besonders in Baden-Württemberg Unwettergefahr durch heftigen, vereinzelt sogar extrem heftigen Starkregen bis 40 Liter auf den Quadratmeter, Hagel um drei Zentimeter Korngröße und orkanartige Böen um 110 Kilometer pro Stunde.
Trockenheit verschärft sich dramatisch
Die Situation ist brisant: Sollte es bis Donnerstag (6. August) nicht ausreichend regnen, "droht eine weitere Verschärfung der regional sowieso schon massiven Trockenheit", warnt der Deutsche Wetterdienst. Die Vegetationsbrandgefahr könnte dann noch immer hoch bis extrem hoch ausfallen und den Feuerwehren viel Arbeit machen. In weiten Teilen Bayerns ist der Gefahrenindex bereits auf der zweithöchsten Stufe vier.
Besonders heftig trifft es Bayern: An der unteren Donau werden bis zu 38 Grad erwartet. Auch in Hessen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz steigen die Werte auf 36 bis 37 Grad. Selbst im Norden müssen sich die Menschen auf Temperaturen zwischen 28 und 32 Grad einstellen.
Auch in den News:
Erste Entspannung ab Donnerstag
Die große Hitze ist nach der Wochenmitte dann erst mal überstanden: Am Donnerstag werden noch bis zu 30 Grad erwartet, am Freitag (7. August) bis zu 28 Grad. "Wirklich kühl wird es aber auch in den Folgetagen nicht", so der DWD. In Nordrhein-Westfalen bringen die Nächte ab Donnerstag mit 10 bis 14 Grad wieder etwas Abkühlung.
Der DWD rät dringend, die direkte Sonne zu meiden, körperliche Aktivitäten auf die frühen Morgenstunden zu verschieben und regelmäßig zu trinken. Besonders ältere Menschen, Kranke und Kinder sollten sich vor der Hitze schützen.
Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.
Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
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