Vorbereitung auf den Ernstfall

Warntag: Landesweiter Probealarm soll Bevölkerung auf den Ernstfall vorbereiten

Veröffentlicht:

von Jacqueline Bittl

:newstime

Bereits 2025 wurde mit dem Bundeswarntag für den Ernstfall geprobt (11. September 2025)

Videoclip • 01:29 Min • Ab 12


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Am heutigen Donnerstag (12. März) findet in mehreren deutschen Bundesländern ein landesweiter Warntag statt. Dabei werden die Warnsysteme für Krisen- und Katastrophenfälle getestet.

Egal ob Hochwasser, Unwetter oder Lawinengefahr: Im Ernstfall sollen bundesweit Warnsysteme die Bevölkerung über Ereignisse informieren, bei denen erhöhte Aufmerksamkeit oder schnelles Handeln erforderlich ist. Um dieses System zu testen, wird es am Donnerstag (12. März) wieder kurz laut in einigen Bundesländern.

Zeitpunkt und betroffene Bundesländer

Der Probealarm wird zu unterschiedlichen Uhrzeiten ausgelöst:

  • Rheinland-Pfalz: 10 Uhr (Entwarnung um 10:45 Uhr)

  • Hessen: 10 Uhr (Entwarnung um 10:30 Uhr)

  • Nordrhein-Westfalen: 11 Uhr

  • Bayern: 11 Uhr

In Bayern gibt es zwei Probealarme pro Jahr: jeweils am zweiten Donnerstag im März und im Rahmen des bundesweiten Warntags am zweiten Donnerstag im September. Der landeseigene Warntag in Rheinland-Pfalz ergänzt jeden zweiten Donnerstag im März den bundesweiten Warntag im Herbst.

Auch in den News:

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Wie funktioniert der Warntag?

Die Warnmeldungen werden über einen sogenannten "Warnmix" verbreitet. Die kommunalen Leitstellen nutzen das Modulare Warnsystem (MoWaS), um gleichzeitig mehrere Warnkanäle zu aktivieren.

  • Sirenen-Warn-Apps wie NINA und KATWARN

  • Radio und Fernsehen

  • Digitale Stadtinformationstafeln

  • Lautsprecherfahrzeuge

  • Cell Broadcast (Push-Nachrichten auf Smartphones)

Erstmals wird in Rheinland-Pfalz auch die Entwarnung über Cell Broadcast verschickt.

Zweck des Warntags

Der Warntag dient mehreren Zielen: Er soll die gesamte Warninfrastruktur regelmäßig testen, technische Probleme erkennen, Abläufe zwischen Behörden und Leitstellen überprüfen und die Bevölkerung mit den Warnsignalen vertraut machen.

"Der landesweite Warntag hilft uns, unsere technischen Abläufe zu überprüfen, Warnmittel weiter zu verbessern und zugleich die Menschen im Land mit den Warnsignalen vertraut zu machen", erklärte Innenminister Michael Ebling (SPD) aus Rheinland-Pfalz.


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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