Risiko?

Vitamin-D-Mangel: Diese Symptome sprechen für ein Defizit

Aktualisiert:

von Benedikt Rammer

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Vitamin D: das Mythos Wundermittel

Videoclip • 01:42 Min • Ab 12


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Ein Mangel an Vitamin D zeigt sich oft durch unspezifische Symptome wie Müdigkeit oder Muskelschmerzen. Besonders im Winter steigt das Risiko für Unterversorgung – mit teils ernsten Folgen für die Gesundheit.

Das Wichtigste in Kürze

  • Vitamin-D-Mangel tritt besonders im Winter auf und äußert sich durch unspezifische Symptome wie Müdigkeit oder Muskelschmerzen.

  • Langfristige Folgen können Knochenschwund und Stoffwechselstörungen sein.

  • Risikogruppen sind ältere Menschen, chronisch Kranke und Personen mit dunkler Hautfarbe.

Vitamin D spielt eine zentrale Rolle für die Gesundheit, insbesondere für den Knochenstoffwechsel und das Immunsystem. Doch in den Wintermonaten steigt das Risiko für einen Vitamin-D-Mangel in unseren Breitengraden erheblich.

Die körpereigene Bildung des Vitamins ist in dieser Zeit aufgrund der schwachen UVB-Strahlung nicht möglich, erklärt das Robert Koch-Institut (RKI). Wenn die Depots aus den sonnigen Jahreszeiten nicht ausreichen, kann es zu einer Unterversorgung kommen, die sich durch vielfältige Symptome äußert.

Stiftung Warentest hat Vitamin D getestet. Hier erfährst du, welche Präparate sie empfehlen.

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Symptome eines Vitamin-D-Mangels

Vitamin-D-Mangel bleibt häufig lange unbemerkt, da die Symptome oft unspezifisch sind. Zu den häufigsten Anzeichen gehören:

  • Müdigkeit und Konzentrationsprobleme

  • Kopfschmerzen und Schlafstörungen

  • Muskelschmerzen und erhöhte Infektanfälligkeit

  • Stimmungsschwankungen bis hin zu depressiven Verstimmungen

Langfristig kann ein chronischer Mangel ernsthafte Folgen haben, wie Knochenschwund (Osteoporose), da Vitamin D für die Einlagerung von Kalzium und Phosphat in die Knochen essenziell ist.

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Risikogruppen für einen Mangel

Bestimmte Personengruppen sind besonders gefährdet, einen Vitamin-D-Mangel zu entwickeln. Laut RKI betrifft dies vor allem:

  • Menschen über 60 Jahre, deren Haut weniger Vitamin D bildet

  • Personen mit chronischen Magen-Darm-, Leber- oder Nierenerkrankungen

  • Menschen mit dunkler Hautfarbe, da diese weniger durchlässig für UVB-Strahlung ist

  • Schwangere und Stillende aufgrund ihres erhöhten Bedarfs

Auch eine mangelnde Aufenthaltsdauer im Freien oder vollständige Bedeckung der Haut können das Risiko erhöhen.

Diagnose und Behandlung

Ein Vitamin-D-Mangel lässt sich durch einen Bluttest diagnostizieren. Laut RKI liegt ein mangelhafter Versorgungsstatus bei einem Serumspiegel unter 30 nmol/l (12 ng/ml) vor. Werte unter 50 nmol/l (20 ng/ml) gelten als suboptimal und können bereits gesundheitliche Folgen haben. Die Behandlung erfolgt in der Regel durch Einnahme von Vitamin-D-Präparaten, die den Mangel ausgleichen.

Prävention und Ernährung

Um einem Mangel vorzubeugen, empfiehlt sich regelmäßiger Aufenthalt im Freien während der sonnigen Monate, um die körpereigene Vitamin-D-Bildung anzuregen. Zusätzlich können Nahrungsergänzungsmittel helfen, den Bedarf zu decken. Vitamin-D-reiche Lebensmittel wie Fisch, Pilze oder angereicherte Produkte tragen ebenfalls zur Versorgung bei.


Verwendete Quellen:

Robert Koch-Institut: "Vitamin D"

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