Deutscher Wetterdienst
Unwetterwarnung: Wo Schnee, Glätte und Frost für Probleme sorgen könnten
Aktualisiert:
von Jana Wejkum:newstime
Schnee sorgt für Verkehrschaos
Videoclip • 25 Sek • Ab 12
Der Winter hat Deutschland fest im Griff. In welchen Regionen es am meisten schneit, wo Glatteis droht und für wen die Kälte besonders gefährlich ist.
Wintereinbruch von der Nordsee bis zu den Alpen: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat in ganz Deutschland eine amtliche Wetterwarnung verhängt. Die Temperaturen bleiben am Mittwoch (7. Januar) eisig. Lediglich im Norden könnte es gegen Mittag um die Null Grad warm werden, im Rest des Landes bleibt es bei Minusgraden. In Teilen Bayerns und Baden-Württembergs, sowie im Erzgebirge warnt der DWD vor strengem Frost zwischen minus zehn und minus 15 Grad.
Hinzu kommt an der Nordseeküste eine Warnung vor Schneeverwehungen. Auch im Rest von Deutschland könnte es schneien. In Berglagen rechnen die Meteorolog:innen mit bis zu zehn Zentimetern Neuschnee. An der Küste und in den Bergen weht zudem ein kräftiger Wind mit teils heftigen Böen.
Hamburg reagiert auf Extremwetter
In der Nacht zu Donnerstag (8. Januar) kommt es vor allem im Norden und Nordwesten zu Glatteis-Gefahr durch Regen oder Sprühregen. Ein Atlantik-Tief bringt mildere Luft und anfangs Schnee, der sich im Laufe des Tages in gefrierenden Regen wandelt.
Angesichts der stärksten Schneefälle seit 15 Jahren sah sich die Stadt Hamburg gezwungen, das Streusalzverbot aufzuheben. Reines Salz soll aus Gründen des Umweltschutzes normalerweise nicht genutzt werden. Um Glatteis-Unfälle zu vermeiden, dürfen Anlieger:innen in Hamburg auf Gehwegen ausnahmsweise noch bis zum 21. Januar Salz ausbringen.
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Kältegefahr für Obdachlose
Die eisigen Temperaturen stellen vor allem wohnungslose Menschen vor große Schwierigkeiten. "Kälte stellt für obdachlose Menschen eine lebensbedrohliche Gefahr dar, da sie ohne Zugang zu warmen Schutzräumen den extremen Temperaturen schutzlos ausgeliefert sind", so Marie-Sol Gersch von der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Es fehle an ausreichenden Plätzen in Notunterkünften.
Wer im Winter eine obdachlose Person bemerkt, die stark alkoholisiert, nicht ansprechbar oder anderweitig hilflos wirkt, sollte den Rettungsdienst oder das Ordnungsamt informieren. In größeren Städten gibt es oft Hilfsangebote, wie etwa Kältebusse, die Bürger:innen in Absprache mit den Betroffenen verständigen können.
Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
Deutscher Wetterdienst
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