Wetterwende
Ende der Hitzewelle: Unwetterartige Gewitter kommen auf Deutschland zu
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von Anne Funk:newstime
Neue Rekordhitze wird zur Bedrohung
Videoclip • 01:47 Min • Ab 12
Die erste Hitzewelle des Jahres neigt sich dem Ende – und mündet in teils heftige Gewitter. Wo es knallt und wann es wo losgeht, erfährst du hier.
Mit dem ruhigen Hochdruckwetter ist es vielerorts erst einmal vorbei, stattdessen kann es teils unwetterartige Gewitter geben. "Die Wetterlage stellt sich grundlegend um", sagt Meteorologe Markus Übel vom Deutschen Wetterdienst (DWD). Stattdessen übernehmen wieder Tiefdruckgebiete die Regie, die die erste Hitzewelle dieses Jahres beenden.
"Es stehen uns die ersten größeren Gewittertage ins Haus, an denen auch unwetterartige Gewitter mit von der Partie sein werden."
Hagel und Starkregen – schon am Freitag kräftige Gewitter
Bereits am Freitagnachmittag (29. Mai) und am Abend geht es laut DWD im Westen und Nordwesten los. Dort bilden sich in der immer feuchter werdenden Luft zunehmend kräftige Gewitter. "Zum Teil können diese unwetterartig ausfallen mit größerem Hagel um drei Zentimeter Durchmesser, Starkregen und zum Teil schweren Sturmböen", betont der Meteorologe.
Diese Begleiterscheinungen würden zwar nicht verbreitet auftreten, aber man müsse etwa vom Emsland bis nach Südniedersachsen und Nordrhein-Westfalen damit rechnen. "Bei schweren Sturmböen können größere Äste von Bäumen fallen, teils auch Bäume umstürzen und Gegenstände umherfliegen."
Den Prognosen zufolge kommen die Gewitter in der Nacht dann in die Landesmitte und den Osten voran, schwächen sich dabei aber allmählich ab.
Auch in den News:
Dreigeteiltes Wetter am Samstag
Am Samstag (30. Mai) gibt es dann den Angaben zufolge eine gewisse Wetterdreiteilung:
In einem Streifen von der Eifel über Hessen, Südthüringen bis zu den Ostbayerischen Mittelgebirgen bilden sich im Tagesverlauf Schauer und teils kräftige Gewitter. Die Sturmgefahr ist hier nicht so groß wie am Freitag im Westen, dafür kann es punktuell heftigen Starkregen geben.
Weiter im Süden ist es noch freundlicher mit lediglich vereinzelten Gewittern am Nachmittag. Mit 28 bis 33 Grad wird es dort am wärmsten.
Im Norden ist hingegen die kühlere und trockenere Luft schon eingeflossen. Dort scheint neben einigen Quellwolken häufiger die Sonne, mit 20 bis 25 Grad. Schauer dürften die Ausnahme bleiben.
Weiterer Gewittertag am Sonntag
"Am Sonntag steht uns der nächste Gewittertag ins Haus", erklärt Übel. So würden schon am Morgen im Westen erste Schauer und Gewitter aufziehen. Diese breiteten sich dann im Tagesverlauf auf den gesamten Süden und die Mitte des Landes aus.
"In der schwülwarmen Luft kann es bei den Gewittern heftig schütten, mit der Gefahr lokaler Überschwemmungen und vollgelaufener Keller. Die Gewitter können zudem auch mit Hagel und Sturmböen begleitet sein", sagt er. Am Nachmittag und Abend beruhige sich das Wetter im Westen.
Und wie steht es um die Temperaturen? In der schwülwarmen Luft werden vor den Gewittern laut DWD nochmals 25 bis 30 Grad erreicht. Ruhiger und weniger warm ist es im Norden mit Temperaturen zwischen 19 und 25 Grad – und mehr Sonnenschein.
Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
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