Wettervorhersage

Sturmböen, Starkregen und Gewitter: Hier droht Unwettergefahr in Berlin und Brandenburg

Veröffentlicht:

von Marie-Finn Bruker

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Hagel-Unwetter in Norddeutschland

Videoclip • 31 Sek • Ab 12


Heftige Böen, Hagel und Gewitter drohen laut Prognosen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) Berlin und Brandenburg. Trotz Unwetterwarnung soll es warm bleiben – inklusive Waldbrandgefahr.

Das Wichtigste in Kürze

  • Trotz hohen Temperaturen bei knapp unter 30 Grad wird es in Berlin und Brandenburg nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) ungemütlich.

  • Örtlich drohen starker Regen, schwere Sturmböen und Gewitter.

  • Auch wenn es im Osten und in weiten Teilen Deutschlands nass wird, bleibe die Waldbrandgefahr im Norden Brandenburgs bestehen.

Schwere Sturmböen, Hagel, Gewitter und Starkregen: Ein Tief zieht ab Dienstag (14. Juli) über Berlin und Brandenburg, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilt. Warme Tage gibt es den Angaben zufolge wohl trotzdem, auch die örtlich hohe Waldbrandgefahr bleibe bestehen.

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Schwere Sturmböen über Brandenburg

Zuletzt lockten über 30 Grad und strahlend blauer Himmel die Menschen im Großraum Berlin nach draußen. Warm soll es bleiben, dafür droht ab Dienstag im Süden Brandenburgs extremes Unwetter, inklusive größerem Hagel, Gewitter und schweren Sturmböen von etwa 75 Kilometern pro Stunde. Dazu kommt laut den Prognosen heftiger Starkregen mit 40 Quadratlitern pro Stunde, teils sogar mehr.

Gegen Dienstagbend soll die Unwettergefahr dann nachlassen und weiter gen Süden ziehen. Dennoch seien in der Nacht zum Mittwoch (18. Juli) weiterhin Schauer und Gewitter möglich. Die Tiefstwerte liegen hier bei 12 bis 17 Grad.

Kühle Nächte bis zu 12 Grad

Nach einer kühleren Nacht soll der Mittwoch tagsüber wieder etwa 28 Grad bringen. Von der Lausitz her breitet sich im Nordwesten Regen aus, der damit am Nachmittag auch die Prignitz und die Uckermark erreicht, so der DWD-Bericht. Bis in die Abendstunden bleibt es nass. Teils lässt der Regen aber nach, während sich die Temperaturen in der Nacht zum Donnerstag (19. Juli) erneut auf bis zu 12 Grad abkühlen sollen.

Am Donnerstag ist besseres Wetter in Sicht

Der Donnerstag bringt anschließend wieder knapp unter 30 Grad nach Berlin und Brandenburg, gefolgt von erneuten Regenfällen. Vor allem im Norden Brandenburgs ist es dem DWD zufolge stark bewölkt, teilweise mit Gewittern. Der Himmel im Südwesten lockert sich nach den Prognosen am Donnerstag aber auf. Nur noch vereinzelt kommt es laut den Wetterexpert:innen zu Schauern und Gewittern.

Weiterhin hohe Waldbrandgefahr

Trotz des Regens ist die Waldbrandgefahr nach Informationen des
Ministeriums für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz (MLEUV) weiterhin hoch. In Oberhavel, Ostprignitz-Ruppin, Prignitz und Uckermark gilt die Warnstufe vier von fünf. Generell gelte die Zeit mit besonders hoher Waldbrandgefahr noch bis Ende September.


Das Unwetter soll sich nach den DWD-Wetterprognosen bis zum Wochenende (19. Juli) in vielen Teilen Deutschlands bemerkbar machen. Schon am Dienstag sollen Schauer und Gewitter im Osten bis nach Bayern kommen. Das Unwetter ziehe weiter nach Süden. Im Westen bleibe es weiter sonnig bis wechselnd bewölkt, bis auch hier am Freitag den Angaben zufolge Regen kommt.


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

MLEUV: "Aktuelle Waldbrandgefahrenstufen"

DWD: "10-Tage-Vorhersage für Deutschland"

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