Frau arbeitete in Pflegeeinrichtung
Tuberkulose in Brandenburg: Zahlreiche Tests nach Erkrankung
Veröffentlicht:
von Andrea E.:newstime
Diese Krankheit kostet Deutschland Milliarden
Videoclip • 01:33 Min • Ab 12
Ein Tuberkulose-Fall in Brandenburg hat zahlreiche Tests ausgelöst. Betroffen ist eine Frau aus Elbe-Elster, die zuvor in einer Pflegeeinrichtung gearbeitet hatte.
Das Wichtigste in Kürze
Eine Frau aus Elbe-Elster ist an Tuberkulose erkrankt.
Sie war Mitarbeiterin in einer Pflegeeinrichtung.
Weitere Infektionen wurden nicht festgestellt.
Eine Frau aus dem südbrandenburgischen Landkreis Elbe-Elster befindet sich wegen einer Tuberkulose-Erkrankung in medizinischer Behandlung. Ihr gehe es den Umständen entsprechend, teilte ein Sprecher des Landkreises mit. Als Nächstes stehe die weitere Beobachtung und Nachbetreuung der Patientin an.
Die Frau hatte vor ihrer Erkrankung in einer Pflegeeinrichtung im Landkreis Oberhavel gearbeitet. Daraufhin wurden dort zahlreiche mögliche Kontaktpersonen untersucht. Weitere Tuberkulose-Fälle wurden dabei allerdings nicht festgestellt.
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Kontaktpersonen auf Tuberkulose getestet
Laut Angaben des Landkreises Oberhavel lebt die erkrankte Frau im Süden Brandenburgs. Der Fall wurde nach Angaben des Landkreises Elbe-Elster dem zuständigen Gesundheitsamt gemeldet. Auch im Umfeld der Frau fanden weitere Untersuchungen statt. Dabei seien auch im Bereich des Landkreises Elbe-Elster keine weiteren Infektionen festgestellt worden, hieß es laut offiziellen Angaben.
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So wird Tuberkulose übertragen
Tuberkulose betrifft meist die Lunge und kann von Mensch zu Mensch übertragen werden. Eine Infektion erfolgt häufig durch das Einatmen von Tröpfchen. Entscheidend für die Ansteckung ist dabei unter anderem die Nähe und Dauer des Kontakts. Zu den typischen Beschwerden zählen vor allem Husten, Brustschmerzen und Appetitverlust.
Die Bakterien können neben der Lunge auch andere Organe befallen. Ohne Behandlung stirbt nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation etwa die Hälfte der Infizierten. Mit einer Behandlung über einen Zeitraum von vier bis sechs Monaten sind die Aussichten deutlich besser: In diesen Fällen können rund 85 Prozent der Erkrankten geheilt werden.
Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
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