Polizei prüft "Fremdverschulden"
Totes Baby in Sachsen-Anhalt: Verdächtiger festgenommen
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von dpaEin fünf Monate altes Baby konnte trotz Reanimationsversuchen nicht gerettet werden.
Bild: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa
In Sachsen-Anhalt ist vergangenen Montag (24. November) ein Baby bewusstlos aufgefunden worden, später verstarb das Kind im Rettungswagen. Nun hat die Polizei einen Mann in Gewahrsam genommen – wegen des Verdachts eines Tötungsdelikts.
Im Fall eines fünf Monate alten Babys, das in Ilberstedt am Montagabend (24. November) gestorben ist, hat die Polizei einen Verdächtigen festgenommen. Wie ein Sprecher des Lagezentrums Magdeburg der Deutschen Presse-Agentur bestätigte, ist der Mann in der Nacht zu Dienstag vorläufig festgenommen worden. Es werde nun wegen des Verdachts eines Tötungsdelikts ermittelt. Zuvor hatte die "Bild" berichtet.
Wie die Leitstelle des Salzlandkreises mitteilte, war der Notruf am Montagabend eingegangen. Die Person am Telefon habe geschrien, man habe lediglich die Adresse und die Information erhalten, dass es sich um ein bewusstloses Kind handele.
Polizei prüft "Fremdverschulden"
Rettungskräfte rückten aus und versuchten das Baby im Haus zu reanimieren. Es starb jedoch noch an der Einsatzstelle im Rettungswagen. Eine Sprecherin der Polizeiinspektion Magdeburg bestätigte, dass die Ermittlungen zu dem Fall laufen. "Wir prüfen, ob es sich um Fremdverschulden oder einen Unglücksfall handelt", sagte sie. Ob es sich bei dem toten Säugling um einen Jungen oder ein Mädchen handelt, dazu machte die Polizei keine Angaben. Details wie diese seien Teil der laufenden Ermittlungen, hieß es. Zuvor hatte die "Mitteldeutsche Zeitung" berichtet.
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