European League
Todesfall während Handball-Spiel von SG Flensburg-Handewitt gegen Montpellier
Aktualisiert:
von dpaFlensburgs Patrick Volz jubelt nach einem seiner Treffer.
Bild: Michael Hundt/dpa
Im letzten Viertel dreht Flensburg auf: Nach Burics gehaltenem Siebenmeter zieht der Titelverteidiger gegen Montpellier davon. Ein Todesfall in der Halle sorgt für Bestürzung.
Ein Todesfall hat den ersten Sieg der Handballer der SG Flensburg-Handewitt in der Hauptrundengruppe 1 der European League überschattet.
Es sei in der Halle zu einem medizinischen Notfall gekommen, teilte der Club nach dem 40:35 (21:20) des Titelverteidigers über den französischen Club Montpellier HB mit: "Leider blieben alle eingeleiteten Maßnahmen erfolglos."
SG-Geschäftsführer Holger Glandorf sagte: "Unsere Gedanken sind in diesen schweren Stunden bei den Angehörigen und Freunden des Verstorbenen. Der Handball und alles Sportliche rücken heute in den Hintergrund."
Erst im letzten Viertel der Partie waren die Flensburger die klar bessere Mannschaft. Beim 33:31 (49.) wehrte Torhüter Benjamin Buric einen Siebenmeter von Benjamin Richert ab. Im nächsten Angriff erhöhte Niclas Kirkelökke auf 34:31. Mit der Buric-Parade gegen Valentin Porte beim 38:35 (57.) war dann alles klar. Am nächsten Dienstag (3. März, 20:45 Uhr/Dyn) kommt es in Südfrankreich zum Rückspiel.
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