Analyse zeigt
Katastrophe in Nepal: Das war der Grund für die gewaltige Flutwelle
Veröffentlicht:
von Benedict Hottner:newstime
Das löste die Flutkatastrophe in Nepal aus
Videoclip • 01:12 Min • Ab 12
Nach der verheerenden Sturzflut im Himalaya steigt die Zahl der Toten weiter. Mehr als 1.300 Menschen werden vermisst. Erste Analysen liefern nun Hinweise darauf, wie die gewaltige Flutwelle entstanden sein könnte.
Die verheerende Sturzflut im Grenzgebiet zwischen Nepal und China hat bereits Hunderte Menschen das Leben gekostet. Auf nepalesischer Seite wurden nach Angaben der Polizei zuletzt 270 Tote bestätigt. Auf beiden Seiten der Grenze werden zudem mehr als 1.300 Menschen vermisst. Unter ihnen sind auch ausländische Reisende, darunter Deutsche.
Unterdessen gibt es neue Hinweise auf die mögliche Ursache der Katastrophe. Nach ersten Analysen der nepalesischen Katastrophenschutzbehörde könnte eine Gletscherlawine im Hochland von Tibet einen Zufluss des Bhotekoshi-Flusses blockiert haben. Dadurch könnte sich vorübergehend ein See gebildet haben. Als dieser offenbar über die Ufer trat, soll eine gewaltige Flut aus Wasser, Eis und Geröll talwärts gerast sein. Die Wassermassen rissen Brücken mit sich, beschädigten Infrastruktur und verwüsteten ganze Ortschaften.
Auch in den News:
Gletscherlawine könnte Flut ausgelöst haben
Zunächst hatten Erschütterungen in der Region den Verdacht auf ein Erdbeben ausgelöst. Die US-Erdbebenwarte USGS kommt nach weiteren Analysen jedoch zu einem anderen Ergebnis. Die gemessene seismische Energie sei wahrscheinlich durch einen Gletscherabbruch und einen Schuttstrom entstanden.
Die genaue Ursache der Katastrophe ist damit noch nicht abschließend geklärt. Tausende Rettungskräfte sind weiterhin im Einsatz. Nach Angaben der nepalesischen Behörden konnten bislang fast 240 Menschen lebend mit Hubschraubern geborgen werden.
Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.
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