Stau rund um Köln
Schwerer Lkw-Unfall auf A4 bei Köln: Autobahn dicht
Veröffentlicht:
von Benedikt Rammer:newstime
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Videoclip • 01:48 Min • Ab 12
Ein schwerer Lkw-Unfall sorgt auf der A4 bei Köln für massive Verkehrsprobleme. In Fahrtrichtung Köln ist die Autobahn nach einem Zusammenstoß mit einer Betonwand komplett gesperrt.
Das Wichtigste in Kürze
Auf der A4 bei Köln ist ein Lkw gegen eine Betonwand geprallt, die Fahrtrichtung Köln ist seither voll gesperrt.
Die Polizei meldet erhebliche Verkehrsbehinderungen, auch Ausweichstrecken wie der Militärring und die A555 sind stark belastet.
Die Bergung läuft mit einer Spezialfirma und dürfte nach Einschätzung der Polizei einige Zeit dauern.
Auf der A4 bei Köln ist es am frühen Mittwochmorgen (10. Juni) zu einem schweren Lkw-Unfall gekommen. Nach Angaben eines Polizeisprechers, die der Kölner Redaktion von "t-online" vorliegen, prallte ein Lastwagen gegen 1.35 Uhr unweit der Anschlussstelle Köln-Klettenberg in Fahrtrichtung Köln gegen eine Betonwand. Seitdem ist die Autobahn in diesem Bereich vollständig gesperrt.
Die Ursache des Unfalls ist bislang unklar. Der Fahrer des Lkw blieb nach bisherigen Erkenntnissen unverletzt. Die Polizei bestätigte laut "t-online", dass die A4 ab der Anschlussstelle Köln-Klettenberg in Richtung Köln gesperrt ist. Auch die betroffene Anschlussstelle selbst ist derzeit dicht. Zudem können Autofahrer:innen im Kreuz Köln-West nicht auf die A4 in Fahrtrichtung Olpe auffahren.
Lange Staus auf Autobahn und Ausweichstrecken
Die Folgen des Unfalls waren am Mittwochmorgen deutlich spürbar. Laut Polizei kommt es zu "erheblichen Verkehrsbehinderungen". Der Verkehr staute sich zeitweise über mehrere Kilometer. Auch auf den Ausweichstrecken bildeten sich schnell lange Rückstaus.
Besonders betroffen waren nach Angaben der Quelle der Kölner Militärring in der Nähe des Verteilerkreises sowie die A555 im Kölner Süden. Für Pendler:innen und den Berufsverkehr bedeutete die Sperrung damit erhebliche Verzögerungen. Der ADAC empfiehlt, den Bereich großräumig zu umfahren. Als Alternative wird demnach die A1 in Richtung Dortmund über die Anschlussstellen Bocklemünd/Mengenich und Merkenich genannt.
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Bergung läuft mit Spezialfirma
Die Bergung des beschädigten Lastwagens gestaltet sich offenbar kompliziert. Ein Polizeisprecher sagte laut "t-online": "Mithilfe einer Spezialfirma wird der Lkw gerade rückwärts auf der linken Fahrspur in Richtung der Anschlussstelle Köln-Klettenberg zurückgeführt." Von dort aus solle das Fahrzeug dann von der Autobahn gezogen werden.
Wie lange die Arbeiten noch dauern, ist derzeit offen. Die Polizei geht jedoch davon aus, dass die Bergung noch einige Zeit in Anspruch nehmen wird. Solange dürfte auch die Sperrung bestehen bleiben. Autofahrer:innen müssen sich daher weiterhin auf erhebliche Einschränkungen einstellen.
Weiterer Unfall verschärft die Lage
Zusätzlich ereignete sich am Morgen laut ADAC ein weiterer Unfall im Abschnitt zwischen dem Kreuz Köln-Süd und der Ausfahrt B265. Dort bestehe Gefahr durch Fahrzeugteile auf zwei Fahrstreifen. Auch in diesem Bereich kann es zu stockendem Verkehr und weiteren Staus kommen.
Die Verkehrslage rund um Köln bleibt damit angespannt. Besonders heikel ist die Situation auch deshalb, weil sich die Sperrung in der Nähe der maroden Autobahnbrücke am Eifeltor befindet. Für viele Verkehrsteilnehmer:innen dürfte der Mittwochmorgen deshalb deutlich länger dauern als gewöhnlich.
Verwendete Quellen:
t-online: "Schwerer Lkw-Unfall: A4 Richtung Köln voll gesperrt"
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