Mit 57 Jahren
Roger Prinzen ist tot – Fußballwelt trauert um Ex-Nürnberg-Trainer
Aktualisiert:
von Michael ReimersRoger Prinzen trainierte interimsmäßig den 1. FC Nürnberg. (Archivbild)
Bild: Matthias Balk/dpa
Ein plötzlicher Tod erschüttert den deutschen Fußball: Ex-Bundesligaprofi Roger Prinzen ist unerwartet verstorben. Er wurde nur 57 Jahre alt.
Das Wichtigste in Kürze
Roger Prinzen, sportlicher Leiter des Nachwuchsleistungszentrums beim 1. FC Heidenheim, ist völlig unerwartet gestorben.
Der gebürtige Düsseldorfer formte jahrelang die Talente von morgen.
Der 57-Jährige hinterlässt eine Lücke im deutschen Fußball.
Ein Schock, der durch die Fußball-Familie geht: Roger Prinzen, der Mann, der jungen Spielern den Weg in den Profifußball ebnen wollte, ist gestorben. Seine Frau Sonja bestätigte den plötzlichen und unerwarteten Tod ihres Mannes am Montag (15. April), wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtet.
Prinzen war zuletzt sportlicher Leiter des Nachwuchsleistungszentrums beim 1. FC Heidenheim. Der gebürtige Düsseldorfer hinterlässt aber eine Lücke, die weit über Heidenheim hinausreicht. Als Spieler kickte er für Darmstadt 98, Hannover 96 und Greuther Fürth, bevor er seine wahre Berufung als Trainer fand.
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Interimstrainer beim 1. FC Nürnberg
Besonders beim 1. FC Nürnberg schrieb Prinzen Geschichte. Jahrelang formte er die zweite Mannschaft des Traditionsklubs, doch zweimal wurde ihm eine noch größere Verantwortung übertragen: Als Interimstrainer der Bundesliga-Mannschaft stand er 2013 nach der Freistellung von Michael Wiesinger an der Seitenlinie – und erneut im April 2014 nach der Trennung von Gertjan Verbeek. Der Kampf gegen den Abstieg blieb erfolglos, doch Prinzens Einsatz wurde nie vergessen.
Der 1. FC Heidenheim reagierte unmittelbar auf die Tragödie: Zwei Spiele der Juniorenmannschaften wurden verschoben – das Heimspiel der U19 gegen den FC Augsburg und das Halbfinale im WFV-Pokal der U17. Ein Zeichen des Respekts für einen Mann, der sein Leben dem Fußball widmete.
Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.
Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
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