Festivalsommer

Rock am Ring, Rock im Park: Das größte Festivalwochende des Jahres

Veröffentlicht:

von Christopher Ferner

:newstime

Teurere Tickets, aber Festivals boomen

Videoclip • 01:32 Min • Ab 12


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Zwei Städte, 170.000 Fans: Rock am Ring und Rock im Park starten dieses Wochenende. Iron Maiden, Linkin Park und Limp Bizkit werden den Fans einheizen. An einem der Standorte könnte das Wetter zum Problem werden.

Das Wichtigste in Kürze

  • Rock am Ring und Rock im Park finden vom 5. bis 7. Juni statt.

  • Beide Festivals sind bereits seit Herbst letzten Jahres ausverkauft.

  • Bei Rock am Ring in der Eifel könnte das Wetter den Fans einen Strich durch die Rechnung machen.

Es ist wieder so weit: Während an der Eifel die ersten Zelte aufgebaut werden und die Campingplätze am Nürburgring sich füllen, läuft in Nürnberg seit Wochen eine logistische Großoperation auf Hochtouren. Rock am Ring und Rock im Park – Deutschlands größtes Rockfestival-Doppel – öffnet dieses Wochenende seine Tore. Rund 90.000 Menschen werden laut einem Bericht der Nachrichtenagentur dpa am Ring erwartet, rund 80.000 täglich in Nürnberg. Beide Festivals sind seit Herbst letzten Jahres ausverkauft.

Wer dabei ist, kommt für Headliner wie Iron Maiden, Linkin Park und Limp Bizkit – drei Bands, die an beiden Standorten spielen. Das ist das Konzept: Beide Festivals teilen sich dasselbe Line-up.


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Viel Organisation im Hintergrund

Hinter den Kulissen von Rock im Park steckt eine riesige Maschinerie: Das Gelände auf dem ehemaligen Reichsparteitagsgelände, dem Volksfestplatz und angrenzenden Parks umfasst rund 200 Hektar. Festivaldirektorin Cathi Krämer spricht von einer echten logistischen Herausforderung: Seit vier Wochen sind Hunderte Mitarbeitende mit dem Aufbau beschäftigt. 32 Kilometer Zaun wurden aufgestellt, 60 Kilometer Stromkabel und 40.000 Quadratmeter Bodenabdeckung verlegt. 90 Gerüstbauende allein für die beiden Hauptbühnen und sechs Techniktürme.

Mehr als 1.700 Rettungskräfte vom Bayerischen Roten Kreuz werden im Einsatz sein. In der Festivalküche werden in drei Tagen 125.000 Portionen für Mitarbeitende und Dienstleister gekocht, dazu 2.500 Mahlzeiten für die Künstlerinnen und Künstler. Es gibt sogar eine eigene Wäscherei. Die 100 Schlaf-Busse und 120 Lastwagen der Bands brauchen eigene Stellflächen. Das Verkehrsaufkommen wird aus einer Sicherheitszentrale überwacht.

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Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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