Musik-Demo
"Rave the Planet" in Berlin: Mehr Schutz bei Techno-Parade
Veröffentlicht:
von Michael Reimers:newstime
Dobrindt fordert härtere Gesetze nach CSD-Anschlag
Videoclip • 01:04 Min • Ab 12
Zehntausende Besucher:innen werden heute zur Techno-Parade erwartet: Drei Wochen nach dem Anschlag beim Christopher Street Day steht in Berlin die nächste Mega-Party an.
Das Wichtigste in Kürze:
Bei der Techno-Parade "Rave the Planet" hat die Polizei heute in Berlin ihre Sicherheitsvorkehrungen erhöht.
Der Bereich um die Veranstaltung wurde massiv abgesperrt, rund 1.500 Beamt:innen sind im Einsatz.
Zu Beginn der Veranstaltung soll mit einer Schweigeminute an die Opfer des Anschlags auf den Christopher Street Day vor drei Wochen erinnert werden.
Zum fünften Mal zieht heute die Techno-Parade "Rave the Planet" durch Berlin. Zehntausende Menschen werden dazu im Tiergarten erwartet. Drei Wochen nach dem islamistischen Terroranschlag am Rande des Christopher Street Days (CSD) wurden die Sicherheitsvorkehrungen erhöht.
Rund 1.500 Polizist:innen begleiten das als Demonstration angemeldete Techno-Spektakel. Auch Hubschrauber und Drohnen will die Polizei zum Schutz der Veranstaltung einsetzen. Außerdem hat sie Wege im Tiergarten nach einem abgestuften Konzept abgesperrt, auch mit Pollern.
Die Parade ist von 13.50 Uhr bis 22.00 Uhr auf der Straße des 17. Juni zwischen Brandenburger Tor und Siegessäule geplant. Mehrere Musik-Trucks werden auf der Route unterwegs sein, es gibt aber auch Bühnen. 300 DJs legen nach Angaben der Veranstalter auf.
Auch in den News:
Die Veranstaltung unter dem Motto "Imagine Love" beginnt mit einer Schweigeminute, wie die Begründer der gemeinnützigen Organisation "Rave The Planet", Dr. Motte und Ellen Dosch-Roeingh ankündigten.
Ganz in der Nähe war am 25. Juli ein islamistischer Attentäter mit einem Van in eine Menschengruppe gefahren und hatte anschließend vermutlich mit einer Machete Anwesende attackiert. Eine Frau wurde getötet und mindestens 31 Menschen zum Teil schwer verletzt.
Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
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