Mecklenburg-Vorpommern
Rassismusvorwurf: Uniklinik Rostock erstattet Anzeige gegen Oberarzt
Aktualisiert:
von Michael Reimers:newstime
Studie zeigt: So verbreitet ist Rassismus
Videoclip • 01:36 Min • Ab 12
Ein Oberarzt der Uniklinik Rostock soll rassistische und gewaltverherrlichende Beiträge veröffentlicht haben. Die Klinik hat ihn daraufhin freigestellt und Anzeige erstattet.
Nach mutmaßlich menschenverachtenden und gewaltverherrlichenden Aussagen in sozialen Netzwerken hat die Universitätsmedizin Rostock (UMR) Anzeige gegen einen ihrer Oberärzte erstattet. Wie der NDR berichtet, steht der Verdacht der Volksverhetzung im Raum. Die Polizei prüft den Fall.
Auch in den News:
Oberarzt wurde freigestellt
Laut einem internen Schreiben des UMR-Vorstands an die Belegschaft, das dem NDR vorliegt, soll der Arzt Beiträge veröffentlicht haben, die Gewalt gegen Menschen billigen und ganze Personengruppen herabwürdigen. Als der Vorstand ihn mit den Vorwürfen konfrontierte, habe er mündlich bestätigt, dass die Äußerungen von ihm stammen. Er wurde daraufhin mit sofortiger Wirkung freigestellt; die UMR prüft nun weitere arbeits- und strafrechtliche Schritte.
Öffentlich gemacht wurden die Vorwürfe über den Instagram-Account "Hogesatzbau" ("Hooligans gegen Satzbau"), eine Initiative gegen rechte Hetze im Netz. In den dort veröffentlichten Screenshots ist unter anderem die Rede davon, er sehe in Geflüchteten nur "Heizmasse, die unser Energieproblem lösen kann", außerdem sei "kremieren" aus seiner Sicht "wirtschaftlich" sinnvoll.
Verwendete Quellen:
NDR: "Rassismus-Vorwürfe: Mehrere Anzeigen gegen Rostocker Oberarzt"
Instagram: hogesatzbau
:newstime verpasst? Hier aktuelle Folge ansehen
Mehr entdecken

Hitziger Streit
Viele Fragen, wenige Antworten: Politiker von AfD und SPD liefern sich bei "Maischberger" Schlagabtausch

Abrechnung mit Ex-Linker
AfD-Annäherung: Gysi rechnet bei Lanz mit Wagenknecht ab

Bei Reise nach Oslo
Flugzeug von Selenskyj offenbar beinahe von Drohne getroffen

Wahlversprechen
Trump verspricht US-Amerikanern 5.000 Dollar bei Wahlsieg

Katastrophenschutz
Bundesweiter Warntag 2026: Das musst du zu der Aktion wissen

Tötungsdelikt in Schleswig-Holstein
Frau in Ratzeburger Supermarkt getötet – Täter schwer verletzt

