Gefahr durch gefälschte E-Mails

Phishing-Warnung: Betrüger geben sich als Commerzbank aus

Aktualisiert:

von Benedikt Rammer

Die Verbraucherzentrale warnt vor einer gefährlichen Phishing-Mail im Namen der Commerzbank.

Bild: Arne Dedert/dpa


Die Verbraucherzentrale warnt aktuell vor einer gefährlichen Phishing-Mail, die angeblich von der Commerzbank stammt. Mit gefälschten Links versuchen Betrüger:innen, sensible Daten zu stehlen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Verbraucherzentrale warnt vor einer gefährlichen Phishing-Mail im Namen der Commerzbank.

  • Typische Merkmale sind unpersönliche Ansprache, unseriöse Absenderadressen und gefälschte Links.

  • Nutzer:innen sollten verdächtige Nachrichten ignorieren und über offizielle Kanäle prüfen.

Phishing-Mails gehören zu den bekannten Methoden von Betrüger:innen, um vertrauliche Informationen zu erlangen und diese für illegale Zwecke zu nutzen. Aktuell warnt die Verbraucherzentrale vor einer besonders perfiden Phishing-Mail, die vorgibt, von der Commerzbank zu stammen. Der Betreff dieser Nachricht lautet: "Einstellungen aktualisieren".

Betrüger:innen wollen sensible Daten stehlen

In der betrügerischen E-Mail wird behauptet, dass die Systeme der Commerzbank derzeit gewartet und verbessert werden würden. Dies könne dazu führen, dass Nutzer:innen einen eingeschränkten Zugriff auf ihr Konto hätten. Um dies zu vermeiden, sollen sich die Empfänger:innen bis zum 14. Januar 2026 anmelden und eine Aktualisierung bestätigen. Doch Vorsicht: Wer auf den enthaltenen Link klickt, landet nicht bei der Bank, sondern auf einer gefälschten Website, die darauf abzielt, sensible Daten zu stehlen.

Typische Merkmale von Phishing-Mails

Laut Verbraucherzentrale weist die aktuelle Phishing-Mail mehrere verdächtige Merkmale auf. Ein klarer Hinweis ist die unpersönliche Ansprache mit "Sehr geehrte Empfängerinnen und Empfänger". Auch die unseriöse Absenderadresse und die kurze Fristsetzung sind typische Tricks der Betrüger:innen, um Druck aufzubauen. Der enthaltene Link, der angeblich zur offiziellen Website der Commerzbank führt, ist ebenfalls ein klares Warnsignal.

Diese Merkmale sind nicht neu und finden sich häufig in Phishing-Versuchen. Ziel der Betrüger:innen ist es, Stress zu erzeugen und die Empfänger:innen zu unüberlegtem Handeln zu verleiten – etwa durch das Klicken auf einen gefährlichen Link oder die Preisgabe persönlicher Daten.

So kannst du dich schützen

Die Verbraucherzentrale gibt klare Empfehlungen, wie man sich vor solchen Betrugsversuchen schützen kann. Wichtig ist, verdächtige E-Mails unbeantwortet in den Spam-Ordner zu verschieben und niemals auf enthaltene Links zu klicken. Persönliche Daten sollten keinesfalls preisgegeben werden.

Besonders wichtig: Wer tatsächlich Kund:in bei der Commerzbank ist, sollte über die offizielle Website oder App prüfen, ob es dort entsprechende Hinweise gibt. Im Zweifel hilft ein direkter Anruf bei der Bank, um die Echtheit einer Nachricht zu überprüfen.

Die Verbraucherzentrale betont zudem, dass Phishing darauf abzielt, Menschen in Stresssituationen zu unüberlegtem Handeln zu verleiten. Ein unachtsamer Klick kann gravierende Folgen haben – von Datenverlust bis hin zu finanziellen Schäden. Daher ist Skepsis bei verdächtigen Nachrichten unabdingbar.


Verwendete Quellen:

Verbraucherzentrale.de: "Phishing-Radar: Aktuelle Warnungen"

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