Neuer Wohnsitz
Papst Leo XIV. zieht um – seine neue Wohnung hat einen Fitnessraum
Veröffentlicht:
von Michael Reimers:newstime
Papst Leo spricht sich gegen KI aus (21. Februar)
Videoclip • 01:12 Min • Ab 12
Das Oberhaupt der Katholischen Kirche bezieht eine neue Wohnung: Papst Leo XIV. wählt einen anderen Wohnsitz als sein Vorgänger Franziskus.
Papst Leo XIV. hat ein neues Zuhause: Wie der Vatikan sowie mehrere italienische Medien berichten, ist das 70 Jahre alte Oberhaupt der Katholischen Kirche am Wochenende in den Apostolischen Palast direkt am Petersplatz eingezogen. Die traditionsreiche Papstwohnung hat unter seinem Vorgänger Franziskus rund zwölf Jahre lang leer gestanden. Erst nach der Wahl Leos zum ersten Papst aus den USA wurden die Räumlichkeiten umfassend renoviert.
Für das Oberhaupt von weltweit rund 1,4 Milliarden Katholik:innen hatte es umfangreicher Arbeiten bedurft. Nach Berichten italienischer Medien sei die großzügige Wohnung mit eigener Kapelle und Bibliothek von Schimmel betroffen gewesen. Zudem hätten Fachkräfte Wasser- und Elektroleitungen vollständig erneuert, auch ein undichtes Dach sei repariert worden. Darüber hinaus sei ein Fitnessraum eingerichtet worden. Die Sanierung habe sich über mehrere Monate erstreckt.
Bislang lebte Leo weiterhin in jener Wohnung, die er bereits als Kardinal genutzt hatte. Diese befindet sich im Palazzo del Santo Uffizio, dem Sitz der Vatikan-Glaubensbehörde, nur wenige Hundert Meter entfernt. Am Sonntag (15. März) sprach der Papst erstmals direkt vom Fenster seiner neuen Residenz aus das Sonntagsgebet, zu dem sich Zehntausende Gläubige auf dem Petersplatz versammelten.
Medienwirksam schloss der Papst die Tür zu seiner neuen Wohnung auf.
Bild: Francesco Sforza/Vatican Media/dpa
Zurück zu päpstlicher Tradition
Mit dem Umzug in den Apostolischen Palast greift Leo XIV. eine lange päpstliche Tradition wieder auf. Zuletzt hatte dort bis 2013 Papst Benedikt XVI. gewohnt. Dessen Nachfolger Franziskus, der im April im Alter von 88 Jahren gestorben war, hatte während seines gesamten Pontifikats bewusst im vatikanischen Gästehaus Casa Santa Marta gelebt. Der Argentinier begründete dies stets mit dem Wunsch nach Bescheidenheit und Nähe.
Leo XIV. hingegen hatte bereits kurz nach seiner Wahl zu verstehen gegeben, dass er den Apostolischen Palast wieder beziehen wolle. Der Papst aus den USA betone nach Einschätzung von Beobachter:innen insgesamt stärker die Bewahrung kirchlicher Traditionen und trete auch äußerlich formeller auf – inklusive der klassischen Insignien des Papstamtes.
Nach Angaben des Vatikans wird Leo die Papstwohnung mit engen Mitarbeiter:innen teilen. Dazu zählen seine beiden persönlichen Sekretäre Edgar Rimaycuna aus Peru und Marco Billeri aus Italien. Wie die Zeitung "La Repubblica" berichtete, könnten später auch Ordensschwestern aus Peru hinzukommen, die der Papst aus seiner früheren Zeit als Bischof kenne. Sie sollen sich demnach um Haushalt und Küche kümmern.
Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.
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Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
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