Zwei Tatverdächtige

Oberschule Schleife: Jetzt ermittelt die Polizei zu den Porno-Vorwürfen

Aktualisiert:

von Christopher Schmitt

Die Schulaufsicht überprüft den Vorfall in Ostsachsen. (Symbolbild)

Bild: Bernd Weißbrod/dpa


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Mehrere Eltern haben Strafanzeige nach Porno-Vorwürfen an der Oberschule Schleife erstattet: Aufgrund des Verdachts auf die Verbreitung pornografischer Inhalte an Minderjährige hat die Polizei Ermittlungen aufgenommen.

Nach dem Stopp eines umstrittenen Theaterprojekts an einer Oberschule in Schleife im Landkreis Görlitz ermittelt die Polizei wegen des Verdachts der Verbreitung pornografischer Inhalte an Minderjährige. Wie die Polizeidirektion Görlitz der Deutschen Presse-Agentur (dpa) bestätigte, haben mehrere Eltern von Neuntklässlern Strafanzeige erstattet. Aus ihrer Sicht seien im Rahmen einer Projektwoche Inhalte gezeigt worden, die für Jugendliche ungeeignet gewesen seien.

Laut Polizei ermittle der Revierkriminaldienst Weißwasser gegen zwei weibliche Tatverdächtige im Erwachsenenalter. Die mutmaßlichen Vorfälle sollen sich bereits im März ereignet haben. Die Kriminalist:innen arbeiteten nach eigenen Angaben eng mit der Schulleitung zusammen, um die Hintergründe des Projekts und die konkrete Verwendung der Materialien aufzuklären. Nähere Details zu Art und Umfang der gezeigten Inhalte nannte die Polizei bislang nicht.

Prüfung durch Kultusministerium und Schulaufsicht

Parallel dazu befassen sich auch die Bildungsbehörden mit dem Fall. Das sächsische Kultusministerium hat erklärt, den Vorfall zu prüfen. Demnach stehe das Landesamt für Schule und Bildung in Kontakt mit der Schulleitung, um den Sachverhalt zu rekonstruieren.

Ein Sprecher der Schulaufsicht sagte, es gebe Hinweise, dass Schüler:innen einer neunten Klasse pornografisches Material präsentiert worden sein soll. Verantwortlich seien demnach zwei Personen eines externen Theaterprojekts. Nun werde geprüft, ob dabei gegen Vorgaben des sächsischen Schulgesetzes verstoßen worden sei. Die Schulleitung äußerte sich auf Anfrage nicht.

Auch politisch sorgt der Vorgang für Diskussionen. Die AfD-Fraktion im sächsischen Landtag fordert Aufklärung durch Kultusminister Conrad Clemens. Hintergrund sind Berichte, wonach im Umfeld des Projekts auch AfD-kritische Flugblätter verteilt worden sein sollen. Bis zur nächsten Sitzung des Bildungsausschusses am 22. April wolle die Fraktion wissen, welche Konsequenzen gezogen würden und ob ähnliche Projekte in den vergangenen Jahren an weiteren Schulen stattgefunden hätten.

Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.

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Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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