Ostseeküste
Nach zweiter Strandung: Atemfrequenz des Buckelwals hat sich reduziert
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von dpaDer Buckelwal konnte sich bereits schon einmal von der Sandbank vor Timmendorfer Strand befreien. Hier ein Bild vom 27. März.
Bild: Marcus Brandt/dpa
Der Buckelwal in der Ostsee hat nach einer zweiten Strandung am Timmendorfer Strand nun eine verminderte Atemfrequenz. Das haben Experten bei Untersuchungen herausgefunden.
Das Wichtigste in Kürze
Seit Tagen sorgt ein Wal vor Timmendorfer Strand für Aufsehen.
Er hat sich bereits einmal von der Sandbank befreien können.
Nach seiner zweiten Strandung atmet er nun weniger, heißt es.
Die Atemfrequenz des Buckelwals vor der Ostseeküste ist reduziert. Das teilte das Deutsche Meeresmuseum auf seiner Internetseite mit. Der Wal sei geschwächt, sagte die Biologin Lisa Klemens vom Deutschen Meeresmuseum am frühen Abend auf Nachfrage. Sie sei selbst bis vor kurzem vor Ort gewesen. Seine Lage sei unverändert. Aber: "Er hat die Möglichkeit, sich wegzubewegen, wo er aufliegt momentan."
Buckelwal hatte sich bereits befreit
Seit Tagen hält das Drama um den Buckelwal in der Ostsee an. In der Nacht zu Sonntag befreite sich das Tier vor Wismar, wenig später lag es erneut fest. Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) hatte zuvor berichtet, man wolle den Wal jetzt in Ruhe lassen - in der Hoffnung, dass er Kraft tankt, sich selbst befreit und den Weg aus der Ostsee heraus findet.
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