Nacktmodell rechnet mit Polizei ab

Nach Kritik an Nacktfotos: Playmate des Jahres Laura Engelmann wirft bei Polizei hin

Veröffentlicht:

von Benedikt Rammer

Playboy-Playmate Laura Engelmann hört bei der Polizei auf.

Bild: Lindenthaler


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Laura Engelmann war 2025 zugleich Playmate des Jahres und Bundespolizistin. Nun hat die 25-Jährige ihren Dienst offiziell beendet und macht ihrem Ex-Arbeitgeber Vorwürfe.

Das Wichtigste in Kürze

  • Laura Engelmann, 2025 Playmate des Jahres, hat ihren Dienst bei der Bundespolizei beendet.

  • Gegenüber der "Bild"-Zeitung schildert sie, wegen ihrer Modelvergangenheit unter Druck geraten zu sein.

  • Engelmanns nächstes Ziel sind nun die USA.

Laura Engelmann, die 2025 zum Playmate des Jahres gekürt wurde, hat ihren Dienst bei der Bundespolizei in Frankfurt beendet. Gegenüber der "Bild"-Zeitung sagte die 25-Jährige: "Ich bin offiziell raus." Nach ihren Angaben habe sie Uniform, Dienstausweis und Dienstwaffe bereits abgegeben. Damit zieht sie einen Schlussstrich unter einen Beruf, den sie nach eigener Aussage lange mit großer Überzeugung ausgeübt hat.

Zugleich betonte Engelmann, die Berichten zufolge mit dem deutschen Hollywood-Star Ralf Moeller liiert sein soll, dass sie die Arbeit bei der Polizei geschätzt habe. "Ich habe den Polizeiberuf wirklich geliebt. Die Kollegen waren toll, das Miteinander war super“, sagte sie. Trotzdem sei es hinter den Kulissen zu Problemen gekommen. Besonders eine Vorgesetzte habe ihr das Leben schwer gemacht, schildert Engelmann.

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Playmate wegen Modelkarriere in der Kritik

Nach Darstellung der ehemaligen Bundespolizistin habe ihre Vergangenheit als Playmate im Dienst eine große Rolle gespielt. Kurz vor ihrem Start bei der Bundespolizei im Jahr 2025 habe eine Vorgesetzte zu ihr gesagt: "Sie werden es nicht leicht haben." Engelmann führt das auf ihre öffentlichen Auftritte, Nacktfotos und ihre Arbeit als Model zurück.

Auch ihre Social-Media-Aktivitäten und private Kontakte seien laut ihrer Darstellung immer wieder Thema gewesen. Gegenüber der "Bild"-Zeitung sagte das Playboy-Model: "Es wurde alles auf den Kopf gestellt. Welche Fotos mache ich? Mit wem arbeite ich? Habe ich dafür Geld bekommen?" Selbst Sport- und Modeaufnahmen mit einem langjährigen Fotografen hätten Diskussionen ausgelöst. Engelmann empfand das nach eigener Aussage als ständigen Rechtfertigungsdruck.

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Engelmann von Polizei enttäuscht

Für den Polizeiberuf hatte sich Engelmann mehrere Jahre vorbereitet. Von 2021 bis 2024 absolvierte sie in Bamberg ihre Ausbildung zur Bundespolizistin. Anschließend arbeitete sie am Frankfurter Flughafen. Umso größer sei nun der Einschnitt, die Laufbahn zu beenden.

Besonders enttäuscht zeigte sie sich darüber, dass ihre Bekanntheit aus ihrer Sicht nicht positiv genutzt wurde. "Man hätte mich für die Nachwuchsgewinnung einsetzen können. Wir brauchen doch junge Frauen bei der Polizei", erklärte sie Kolleg:innen hätten das ähnlich gesehen. Aus ihrer Sicht sei das jedoch nicht möglich gewesen. Auf eine BILD-Anfrage zu den Aussagen von Engelmann gab es bislang keine Reaktion von der  Die Pressestelle der Bundespolizei hat laut der "Bild"-Zeitung eine Anfrage des Blattes bezüglich Engelmanns Vorwürfe unbeantwortet gelassen.

Inzwischen richtet Engelmann ihren Fokus auf einen Neustart. Noch in diesem Jahr plant sie nach eigenen Angaben einen Schritt in Richtung USA. "Ich brenne dafür, mich weiter zu verwirklichen. „Ich möchte mein Potenzial ausschöpfen und neue Wege gehen", sagte sie der "Bild"-Zeitung.


Verwendete Quellen:

"Bild"-Zeitung: "Wegen Nacktfotos! Playmate schmeißt bei Polizei hin"

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