Verdächtiger festgenommen

Messerangriff in Rosenheim: 31-jährige Britin stirbt im Krankenhaus

Veröffentlicht:

von Fabia Söllner

:newstime

So arbeitet die Polizei in Deutschland

Videoclip • 01:46 Min • Ab 12


Eine 31-jährige Britin ist nach einem Messerangriff im Bahnhof Rosenheim gestorben. Ein 27-jähriger Deutscher wurde noch am Tatort festgenommen – Motiv und Hintergründe sind bislang unklar.

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine 31-jährige Britin wurde im Bahnhof Rosenheim mit einem Messer tödlich verletzt.

  • Ein 27-jähriger Deutscher wurde noch am Tatort als dringend Tatverdächtiger festgenommen.

  • Motiv, Hintergründe und eine mögliche Beziehung zwischen Opfer und Verdächtigem sind noch unklar.

In der Nacht ist es im Bahnhof von Rosenheim in Oberbayern zu einem tödlichen Messerangriff gekommen. Eine 31 Jahre alte Frau aus Großbritannien wurde dabei so schwer verletzt, dass sie später im Krankenhaus starb. Ein 27-jähriger Deutscher wurde noch am Tatort festgenommen und gilt nach Angaben der Polizei als dringend tatverdächtig.

Der Angriff ereignete sich in der Nacht im Bereich des Rosenheimer Bahnhofs. Rettungskräfte brachten die schwer verletzte Frau zunächst in ein Krankenhaus. Trotz medizinischer Versorgung erlag sie dort ihren Verletzungen. Der mutmaßliche Täter konnte unmittelbar nach der Tat festgenommen werden. Nach Angaben der Ermittler:innen soll der 27-Jährige im Laufe des Tages einem Haftrichter vorgeführt werden. Dieser entscheidet über die weitere Unterbringung des Tatverdächtigen und einen möglichen Haftbefehl.

Beziehung zwischen Opfer und Tatverdächtigem noch unklar

Viele Fragen zu dem Geschehen sind bislang offen. Insbesondere ist derzeit nicht bekannt, ob sich die 31-Jährige und der Tatverdächtige bereits vor dem Angriff kannten. Auch warum sich die britische Staatsangehörige in Rosenheim beziehungsweise in Bayern aufhielt, ist Gegenstand der Ermittlungen.

Die Polizei versucht nun, den genauen Ablauf der Nacht zu rekonstruieren und Hinweise auf das Motiv zu finden. Dabei setzen die Ermittler:innen auch auf mögliche Augenzeugen. Gesucht werden insbesondere Personen, die gegen 0.50 Uhr oder bereits zuvor einen Streit oder andere auffällige Beobachtungen im Bereich des Rosenheimer Bahnhofs gemacht haben. Ihre Aussagen könnten dabei helfen, die Ereignisse unmittelbar vor dem tödlichen Angriff zu klären.

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Spurensicherung noch in der Nacht abgeschlossen

Auf den Zugverkehr hatte die Tat nach Angaben eines Sprechers keine größeren Auswirkungen. Die letzten regulären Züge waren in Rosenheim bereits gegen 0.40 Uhr abgefahren.

Bis zum Beginn des morgendlichen Bahnverkehrs waren die Arbeiten der Spurensicherung am Tatort beendet. Die ersten Züge konnten deshalb am frühen Morgen wieder planmäßig beziehungsweise ohne wesentliche Beeinträchtigungen verkehren.


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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