In Österreich

Hoher Ifen: Deutscher Wanderer stirbt bei Absturz - nicht der einzige Todesfall

Veröffentlicht:

von Fabia Söllner

17:30 SAT.1 Bayern

Waldbrand in Chiemgauer Alpen: Katastrophenfall ausgerufen

Videoclip • 01:27 Min • Ab 12


In den österreichischen Alpen sind am Donnerstag zwei deutsche Bergwanderer bei schweren Abstürzen ums Leben gekommen. Die beiden Unfälle ereigneten sich unabhängig voneinander in Vorarlberg.

Das Wichtigste in Kürze

  • Zwei deutsche Bergwanderer sind am Donnerstag in Vorarlberg tödlich verunglückt.

  • Ein 56-Jähriger stürzte am Hohen Ifen rund 200 Meter über eine Felswand in die Tiefe.

  • Ein 64-Jähriger kam bei Lech ums Leben, nachdem er etwa 70 Meter über einen felsigen Hang abgestürzt war.

Am Hohen Ifen im österreichisch-deutschen Grenzgebiet ist ein 56 Jahre alter Mann tödlich verunglückt. Nach Angaben der Polizei wollte der Deutsche den Berg besteigen, als er aus bislang ungeklärter Ursache über eine steile Felswand abstürzte. Er fiel rund 200 Meter in die Tiefe.

Andere Bergwanderer:innen, die sich in der Nähe befanden, beobachteten den Absturz und alarmierten umgehend die Rettungskräfte. Für den 56-Jährigen kam jedoch jede Hilfe zu spät. Die Einsatzkräfte konnten nur noch seinen Tod feststellen. Hinweise auf eine Fremdeinwirkung liegen den Ermittler:innen zufolge nicht vor.

Der Hohe Ifen liegt an der Grenze zwischen dem österreichischen Bundesland Vorarlberg und dem Allgäu und ist ein beliebtes Ziel für Wanderer:innen und Bergsteiger:innen.

Nicht der einzige Todesfall

Nur wenige Stunden zuvor war ein weiterer deutscher Wanderer in Vorarlberg tödlich verunglückt. Der 64-Jährige befand sich bei Lech auf dem Abstieg von der Göppinger Hütte in Richtung Butzensee. Dabei stürzte er nach Angaben der Landespolizeidirektion Vorarlberg etwa 70 Meter über einen felsigen und teilweise steilen Hang hinab.

Auch in den News:


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

Mehr entdecken