Bürgermeister bestätigt
Hacker erpressen Berlin nach Angriff auf Landesnetz
Veröffentlicht:
von Fabia Söllner:newstime
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Nach dem schweren Cyberangriff auf das Berliner Landesnetz haben die mutmaßlichen Täter eine Lösegeldforderung gestellt. Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner bestätigte den Erpressungsversuch.
Das Wichtigste in Kürze
Hacker haben nach dem Angriff auf das Berliner Landesnetz Lösegeld gefordert.
Daten flossen offenbar bereits seit mindestens dem 7. August aus dem Netzwerk ab.
Welche Daten gestohlen wurden, ist noch unklar; auch personenbezogene Informationen könnten betroffen sein.
Nach dem schweren Cyberangriff auf das Berliner Landesnetz haben die mutmaßlichen Täter eine Lösegeldforderung gestellt. Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner bestätigte den Erpressungsversuch, das Land werde jedoch nicht zahlen, betonte der laut "Tagesschau".
Wie hoch die Forderung ist, wurde nicht bekannt. Nach Medieninformationen soll dem Senat bekannt sein, welche Gruppe hinter dem Angriff steckt. Landeskriminalamt, Staatsanwaltschaft und Sicherheitsbehörden des Bundes ermitteln. Unklar ist weiterhin, welche und wie viele Daten gestohlen wurden. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass auch personenbezogene Informationen betroffen seien.
Daten flossen mindestens seit dem 7. August ab
Nach Angaben der Senatskanzlei waren die Hacker bereits mindestens seit dem 7. August im Landesnetz aktiv. Der Angriff wurde erst rund eine Woche später entdeckt. Daraufhin wurden mehrere Senatsverwaltungen vorsorglich vom restlichen Netz getrennt.
Der für Wahlen wichtige Bereich des Landesnetzes soll nach Angaben von Innensenatorin Iris Spranger nicht betroffen sein. Eine Spezialfirma untersucht derzeit das gesamte Berliner Landesnetz. Die Analyse könnte mehrere Monate dauern. Der Vorfall gilt als einer der schwerwiegendsten Cyberangriffe auf die Berliner Verwaltung.
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Verwendete Quellen:
Tagesschau: "Hacker fordern Lösegeld nach Angriff auf Landesnetz"
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