Tragisch
Aktienbrauerei Kaufbeuren: Hälfte der Arbeitsplätze wegen Insolvenz gestrichen
Veröffentlicht:
von Fabia Söllner17:30 SAT.1 Bayern
Geplante Zuckersteuer: Bayerische Brauereien kritisieren höhere Abgaben
Videoclip • 01:45 Min • Ab 12
Nach mehr als 700 Jahren Tradition kämpft die Aktienbrauerei Kaufbeuren ums Überleben. Der Standort bleibt zwar erhalten, doch mehr als die Hälfte der Beschäftigten verliert ihren Job.
Das Wichtigste in Kürze
Die Aktienbrauerei Kaufbeuren befindet sich in einem Insolvenzverfahren.
Von 84 Arbeitsplätzen sollen nur 38 erhalten bleiben.
Produktion und Standort in Kaufbeuren sollen weitergeführt werden.
Die Aktienbrauerei Kaufbeuren steckt tief in der Krise: Nachdem das traditionsreiche Unternehmen im Juni Insolvenz in Eigenverwaltung angemeldet hatte, wurde das Insolvenzverfahren Ende August offiziell eröffnet. Der Brauereistandort soll zwar erhalten bleiben, doch für viele Beschäftigte hat die Sanierung harte Folgen.
Von bisher 84 Mitarbeiter:innen sollen künftig nur noch 38 im Unternehmen arbeiten. Damit fällt mehr als jeder zweite Arbeitsplatz weg. Als Gründe für die wirtschaftlichen Probleme gelten unter anderem hohe Energie- und Personalkosten sowie der seit Jahren sinkende Bierkonsum in Deutschland.
Kaufbeuren: Ein Blick in die Zukunft
Trotz des Stellenabbaus sollen die Produktion und das bisherige Sortiment weitgehend erhalten bleiben. Dazu gehören Bier, Biermischgetränke und Limonaden. Teile der Auslieferung sollen künftig verstärkt von externen Dienstleister:innen übernommen werden.
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Verwendete Quellen:
Bild: "Brauerei streicht jeden zweiten Job"
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