Weitere Brandherde

Megafeuer bei Bordeaux unter Kontrolle - Sorge um weitere Waldbrände in Frankreich

Veröffentlicht:

von Fabia Söllner

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So kämpft Frankreich gegen die Waldbrände

Videoclip • 01:49 Min • Ab 12


An der französischen Atlantikküste verbessert sich die Situation zunehmend. Nach den Evakuierungen können viele Bewohner in ihre Häuser zurückkehren. Im Süden Frankreichs sorgt jedoch ein erneut ausgebrochener Waldbrand für neue Gefahren und Herausforderungen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Waldbrand an der Atlantikküste ist unter Kontrolle und weitere Evakuierte dürfen zurückkehren.

  • Bei Bordeaux zerstörten die bislang größten Brände der Saison rund 42.000 Hektar Wald.

  • Im Département Var bekämpfen 1.500 Einsatzkräfte einen erneut ausgebrochenen Waldbrand.

Der große Waldbrand an der französischen Atlantikküste ist mittlerweile unter Kontrolle. Nach Angaben von Innenminister Laurent Nuñez breitet sich das Feuer nicht weiter aus, allerdings gibt es weiterhin einzelne Brandherde und Bereiche, in denen das Feuer noch aktiv ist. Aufgrund der verbesserten Lage dürfen über 10.000 weitere Menschen in ihre Wohnungen zurückkehren.

In der Umgebung von Bordeaux hatten die bisher schwersten Waldbrände der diesjährigen Saison rund 42.000 Hektar Land zerstört. Insgesamt mussten 224.000 Menschen ihre Häuser verlassen, von denen inzwischen etwa 198.000 zurückgekehrt sind. Seit Jahresbeginn wurden in Frankreich laut Behörden insgesamt rund 119.000 Hektar Wald durch Brände beschädigt.

Weitere Brandherde unter Beobachtung

Im südfranzösischen Département Var bleibt die Lage wegen eines erneut ausgebrochenen Waldbrands angespannt. Das Feuer hat sich innerhalb weniger Stunden auf über 1.000 Hektar ausgedehnt.

Laut Innenminister Laurent Nuñez hat sich die Situation zwar vorerst stabilisiert, dennoch gilt das Gebiet weiterhin als besonders gefährdet. Grund dafür sind die angekündigten trockenen und starken Winde, die das Feuer erneut anfachen könnten. Zur Bekämpfung des Brandes sind rund 1.500 Feuerwehrkräfte sowie sechs Löschflugzeuge und fünf Hubschrauber im Einsatz.

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Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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