Alarmstufe rot

Italien, Kroatien, Griechenland: Unwetter-Alarm in diesen Reiseländern

Aktualisiert:

von Joachim Vonderthann

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So wird das Wetter an Ostern

Videoclip • 01:10 Min • Ab 12


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Heftige Stürme, extremer Regen und hoher Wellengang setzen aktuell vielen Mittelmeerländern zu. In Italien, Griechenland und Kroatien gilt bereits die höchste Warnstufe Rot.

Das Wichtigste in Kürze

  • In Italien, Griechenland und Kroatien gilt wegen Sturm, Schnee und extremem Regen die Warnstufe Rot.

  • Der kroatische Wetterdienst warnt vor Böen bis 175 km/h und spricht von einer "extremen" Wetterlage mit Lebensgefahr,

  • Auf Mallorca und Menorca heißt es für Tourist:innen und Einheimische: Vorsicht.

In mehreren beliebten Urlaubsländern rund um das Mittelmeer spitzt sich die Wetterlage über Ostern zu. In Italien, Griechenland und Kroatien haben die Behörden die Warnstufe Rot ausgerufen. Das bedeutet: Es besteht erhebliche Gefahr für Menschen, Verkehr und Infrastruktur. Auf den spanischen Urlaubsinseln Mallorca und Menorca ist die Lage laut Wetterdienst zwar etwas weniger kritisch, doch auch dort gelten erhöhte Warnstufen. Wie das Wetter zu Ostern in Deutschland wird, liest du hier.

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Kroatien: Lebensgefahr an der Küste

Besonders dramatisch ist die Situation an der kroatischen Adriaküste, wie t-online berichtet. Der nationale Wetterdienst spricht demnach von einer "extremen" Wetterlage, vor allem in der Velebit-Kanalregion. Dort können die Böen bis zu 175 Kilometer pro Stunde erreichen. Der Wetterdienst warnt weiter: "Auch die Küsteninfrastruktur ist stark gefährdet." Vor allem für Seeleute bestehe Lebensgefahr, da der starke Wind und die hohen Wellen Schiffe in Not bringen können.

Für die Region Rijeka rechnen die Behörden mit schweren Folgen. Laut nationalem Wetterdienst sei "mit großflächigen Gebäudeschäden, Verkehrsbehinderungen und Stromausfällen zu rechnen" (Quelle: nationaler Wetterdienst Kroatien). Straßen könnten unpassierbar werden, umgestürzte Bäume und herabfallende Teile Gebäude und Fahrzeuge beschädigen.

Auch weiter südlich bleibt die Lage angespannt. Menschen, die in Küstennähe leben oder arbeiten, werden dazu aufgerufen, möglichst im Haus zu bleiben und sich von Uferbereichen fernzuhalten. Besonders riskant sind offene Stege, Hafenanlagen und exponierte Küstenstraßen.

Italien: Sturm, Schnee und Eis an der Adria

In Italien sorgt das Unwetter vor allem an der Adriaküste für Probleme. Hier treffen Sturm, Schnee und Eis zusammen. In Regionen wie den Abruzzen gilt die Warnstufe Rot ab einer Höhe von 700 Metern – zunächst bis Donnerstagabend. Dort müssen Einwohner:innen und Reisende mit starken Schneefällen, glatten Straßen und vereisten Leitungen rechnen.

Die Kombination aus Sturm und winterlichen Bedingungen erschwert den Einsatz von Rettungskräften. Straßen können teilweise gesperrt werden, der öffentliche Verkehr gerät ins Stocken. Autofahrer:innen sollen unnötige Fahrten vermeiden und sich auf deutlich längere Reisezeiten einstellen.

Griechenland: Gefahr durch Überschwemmungen

Auch Griechenland bereitet sich auf extremes Wetter vor. Hier steht vor allem starker Regen im Mittelpunkt. Besonders betroffen ist der Peloponnes. Örtlich fällt so viel Niederschlag, dass es zu großflächigen Überschwemmungen kommt. Der griechische Wetterdienst warnt vor "erheblicher Lebensgefahr".

Die Behörden melden, dass Menschen damit rechnen müssen, dass Strom-, Kommunikations- und Wasserversorgung zusammenbrechen. Straßen könnten überflutet werden, Autos weggeschwemmt und Keller volllaufen. Laut Wetterdienst ist es möglich, dass Gebäude evakuiert werden müssen, wenn der Wasserstand weiter steigt.

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Spanien: Hohe Wellen vor Mallorca und Menorca

Etwas weniger dramatisch, aber weiterhin gefährlich, ist die Lage auf den spanischen Urlaubsinseln Mallorca und Menorca. Der spanische Wetterdienst Aemet schätzt die Gefahr als geringer ein als in Italien, Griechenland und Kroatien. Dennoch gilt auch hier eine Unwetterwarnung in Orange.

Vor allem der Wellengang macht Sorgen. Aus nördlicher Richtung rollen teils Wellen mit bis zu elf Metern Höhe an die Küsten. Wer sich in Küstennähe aufhält, soll Klippen, Molen und exponierte Strände meiden. Spaziergänge direkt am Wasser können lebensgefährlich werden, wenn plötzlich eine besonders hohe Welle anbrandet.


Verwendete Quellen:

T-online: "Alarmstufe Rot in beliebten Urlaubsregionen"

DWD

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