Schifffahrt
Nach Zusammenstoß: Frachter sinkt vor Istanbul, zehn Menschen vermisst
Veröffentlicht:
von Anne FunkEin Frachtschiff im Marmarameer. (Archivbild)
Bild: Khalil Hamra/AP/dpa
Im vielbefahrenen Marmarameer vor Istanbul sind zwei Handelsschiffe zusammengestoßen. Noch ist unklar, wie es dazu kommen konnte - der Kontakt zu einem Frachter bricht ab.
Ein Frachter ist nach einer Kollision mit einem Handelsschiff im Marmarameer vor der türkischen Metropole Istanbul gesunken. Nach den zehn Besatzungsmitgliedern werde gesucht, so der türkische Verkehrsminister Abdulkadir Uraloglu in Istanbul. Bisher habe man noch keine Überlebenden finden können.
Etwa um 3:15 Uhr Ortszeit seien die Handelsschiffe "Alsu" und "Tugberk Imamoglu" etwa 18 Seemeilen vor dem Istanbuler Bezirk Silivri aus noch ungeklärten Gründen kollidiert. Innerhalb von elf Minuten sank die "Tugberk Imamoglu", man habe bereits Wrackteile des Schiffes entdeckt. Alle Besatzungsmitglieder seien türkische Staatsbürger.
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Suche nach Besatzung
Bei Suche nach den Vermissten seien sowohl die Küstenwache und Helikopter im Einsatz. Das Schiff "Alsu" weise ersten Erkenntnissen zufolge keine erkennbaren Schäden auf, erklärte das Gouverneursamt von Istanbul. Es sei von der nordtürkischen Provinz Kocaeli in den westtürkischen Hafen Aliaga unterwegs gewesen. Das zweite Handelsschiff habe vom südtürkischen Iskenderun abgelegt und war unterwegs ins Schwarze Meer. Nach Angaben des Gouverneurs fuhren beide Schiffe fuhren unter türkischer Flagge.
Bei dem Marmarameer handelt es sich um eine der verkehrsreichsten Schifffahrtsrouten der Welt, es verbindet das Mittelmeer mit dem Schwarzen Meer über die Meerengen Bosporus und Dardanellen.
Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
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