Todesstrafe in den USA

Gescheiterte Hinrichtung: Christa Pike aus Klinik entlassen

Veröffentlicht:

von Michael Reimers

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Christa Pike: Erste Worte nach Giftspritze

Videoclip • 57 Sek • Ab 12


Sie überlebte die Giftspritze: Nach der gescheiterten Hinrichtung in Tennessee geht es Christa Pike immer besser. Jetzt hat sie das Krankenhaus verlassen.

In der vergangenen Woche war schon bekanntgeworden, dass sich Christa Pike nach ihrer gescheiterten Hinrichtung in Tennessee in ihrem Krankenhauszimmer bewegt hat. Sie sei geistig weiterhin etwas benommen und verlor leicht den Faden, hieß es. Nun geht es der 50-Jährigen aber offenbar so gut, dass sie das Krankenhaus verlassen konnte.

Sie sei in das Gefängnis zurückgekehrt, in dem sie seit über 30 Jahren inhaftiert war, teilten ihre Anwälte mit. "Sie wird im Gefängnis weiterhin medizinisch versorgt, und wir werden ihren Genesungsverlauf weiterhin verfolgen."

Pikes Arme sind noch schwer verletzt und kaum einsetzbar. Ob bleibende Schäden zurückbleiben, ist bislang unklar.

Pikes Hinrichtung hatte für Aufsehen gesorgt, weil sie die erste Frau seit mehr als 200 Jahren gewesen wäre, die im US-Bundesstaat Tennessee hingerichtet worden wäre. Trotz zwei verabreichter Injektionen überlebte sie den Hinrichtungsversuch jedoch.

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Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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