Unwetter und Regenfälle
Himmel über Ägäis leuchtet durch Saharastaub orangerot – ein Toter nach Extremwetter
Aktualisiert:
von Michael Reimers:newstime
Sandsturm auf Urlaubsinsel Kreta
Videoclip • 27 Sek • Ab 12
In der Ägäis spielt das Wetter verrückt. Starke Regenfälle sorgen für Überschwemmungen, es gibt einen Toten in Athen. Zusätzlich verschärft Saharastaub die Lage.
Schwere Unwetter haben in Griechenland große Schäden verursacht und mindestens einen Menschen getötet. Besonders die südliche Ägäis und die Region um Athen waren betroffen. Zusätzlich zu Starkregen und Orkanböen kommt auch eine starke Belastung der Luft, wie der griechische Rundfunk berichtet: Saharastaub sorgt für spektakuläre Bilder, doch ist nicht ungefährlich.
Ein Todesopfer in Athen nach Überschwemmungen
Auf Rhodos rückte die Feuerwehr mehr als 50 Mal aus, vor allem wegen umgestürzter Bäume. Auch Stromleitungen, Laternen und Boote wurden beschädigt. Der Zivilschutz rief Bewohner:innen und Tourist:innen per SMS auf, ihre Bewegungen einzuschränken. In einem Vorort von Athen kam es zu Überschwemmungen. Ein Mann kam ums Leben, nachdem ihn Wassermassen mitgerissen und unter einem Auto eingeklemmt hatten.
Der Fährverkehr wurde in vielen Teilen des Landes eingestellt. Mindestens zehn Flüge nach Rhodos wurden am Mittwoch (1. April) gestrichen oder umgeleitet, inzwischen läuft der Luftverkehr wieder weitgehend normal.
Lage zusätzlich durch Saharastaub angespannt
Auf Kreta sowie den Kykladeninseln Santorini, Naxos und Mykonos brachten starke Südwinde Saharastaub. Dieser färbte den Himmel rötlich und schränkte die Sicht deutlich ein. Meteorolog:innen erwarten weiterhin kräftige Regenfälle, Gewitter und örtlich Hagel. Für Kreta gilt eine erhöhte Unwetterwarnung. Eine Entspannung wird erst für Freitagabend (3. April) erwartet.
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Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
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