Warnung vor Überschwemmungen
Heftiger Dauerregen droht Südwesten unter Wasser zu setzen
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von dpaDer Regenschirm wird ein täglicher Begleiter: Regen prasselt im Südwesten Deutschlands auf die Menschen nieder. (Symbolbild)
Bild: Bernd Weißbrod/dpa
Im Südwesten droht bis Donnerstag (25. September) heftiger Dauerregen. In manchen Orten könnte es an einem Tag so viel regnen wie sonst im ganzen Monat.
Es schüttet wie aus Eimern: Heftiger Regen setzt weiten Teilen Baden-Württembergs zu. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor kräftigen Dauerschauern, die vor allem den Norden und Osten des Landes bis Donnerstagfrüh (25. September) betreffen sollen. "Vor allem in den nördlichen Gegenden gibt es einen Übergang zum Dauerregen", sagte ein DWD-Sprecher. Der Grund: Ein Tiefdrucksystem hängt über den Westalpen und beschert dem Südwesten feuchte, wolkenreiche und sehr kühle Luft.
Der DWD gab daher für die Regierungsbezirke Karlsruhe und Stuttgart eine Unwetterwarnung der Stufe drei von vier bis Donnerstagmorgen heraus. Binnen 30 bis 36 Stunden könnten 50 bis stellenweise 80 Liter Regen pro Quadratmeter fallen. Zum Vergleich: In Mannheim fallen laut DWD im September im Schnitt insgesamt 53,5 Liter Regen pro Quadratmeter.
Warnung vor lokalen Überschwemmungen
Es bestehe eine erhöhte Gefahr vor lokalen Überschwemmungen oder vollgelaufenen Kellern, so der DWD. In manchen Gegenden im Südwesten könnte es innerhalb weniger Stunden so viel regnen wie sonst nur in einem Monat.
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Überflutungen gebe es noch nicht, lediglich ein Baum sei eingestürzt, sagte eine Mannheimer Polizeisprecherin am Mittwochnachmittag (24. September).
Nach Einschätzung des Umweltministeriums droht auch keine überregionale Hochwasserlage. Die Hochwasservorhersagezentrale beobachte die Situation aber fortlaufend.
Es bleibt kühl
An diesem Donnerstag bleibt es weiter nass, die Regenmengen werden aber geringer. Und: "Es ist kühl für die Jahreszeit", sagte der DWD-Sprecher. Am Mittwoch (24. September) werden nur 8 bis 13 Grad erreicht. Dazu kommt ein schwacher bis mäßiger, zuweilen etwas auffrischender Wind aus Nord bis Nordost. Am Donnerstag (25. September) dann ähnlich frische 9 bis 13 Grad. Zum Wochenende hin könnte es mit bis zu 17 Grad etwas milder werden.
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