Rund 400 Tiere starben

Spendenaktion nach verheerendem Brand in Grosselfingen

Veröffentlicht:

von Andrea Ege

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Feuerwehren in Alarmbereitschaft

Videoclip • 01:37 Min • Ab 12


Nach dem Millionenbrand mit 400 verendeten Tieren auf einem Geflügelhof im Zollernalbkreis in Grosselfingen wächst die Hilfsbereitschaft. Im Netz sind bereits Zehntausende Euro an Spenden zusammengekommen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Mehrere Ställe und das Futterlager des Geflügelhofs in Baden-Württemberg standen bei dem Brand in Flammen.

  • Mehrere hundert Tiere verendeten im Feuer.

  • Bisher wurden rund 31.500 Euro gespendet.

Nach aktuellen Erkenntnissen verendeten bei einem Brand in Grosselfingen etwa 400 Tiere.

Bild: Nicklas Walther/onw-images/dpa


Nach einem Feuer auf einem Geflügelhof in Grosselfingen im Zollernalbkreis sammeln jetzt Freunde und Bekannte im Internet für die betroffenen Landwirt:innen. Rund 31.500 Euro waren am Morgen bereits über die Plattform Gofundme an Spenden zusammengekommen. Wie der SWR berichtete, hat ein Freund der Betroffenen den Spendenaufruf organisiert.

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Verheerende Schäden und 400 tote Tiere

"Was über Generationen aufgebaut wurde, ging in wenigen Minuten in Flammen auf", schreibt Spendenorganisator Michael Pyka bei dem Aufruf zur Hilfsbereitschaft. Innerhalb kürzester Zeit hätten das Futterlager und mehrere Ställe gebrannt. Zurück blieben neben dem materiellen Schaden auch der Verlust von Erinnerungen, Sicherheit und Alltag.


Brandursache noch unklar

Als die Rettungskräfte am Samstagnachmittag eingetroffen waren, standen laut Angaben der Polizei bereits Teile des Hofes vollständig in Flammen – darunter eine Halle mit teuren landwirtschaftlichen Maschinen. Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot an.

Zwei Feuerwehrleute wurden bei dem Einsatz leicht verletzt. Noch am Montag brannten Strohballen und mussten mit einem Bagger auseinandergezogen werden. Die Brandursache wird noch untersucht.

Spendenziel 45.000 Euro

Nach Angaben der Polizei starben bei dem Brand mehr als 400 Tiere. Zudem wurde das Tierfutter vernichtet sowie Maschinen und Gebäude beschädigt. Die Spenden sollen unter anderem dabei helfen, die Futterversorgung zu sichern und den Wiederaufbau des Hofes zu ermöglichen. Das Spendenziel liegt bei 45.000 Euro.


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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