Browser-Ärger
Chrome-Blockade unter Windows: So kann man das Problem lösen
Aktualisiert:
von Michael ReimersEin Sicherheitssystem sorgt beim Chrome-Bowser für Ärger.
Bild: Fabian Sommer/dpa
Für viele Windows-Nutzer:innen ist der Chrome Browser gerade blockiert. Grund ist ein Familiensicherheitssystem. Das Problem kann jedoch umgangen werden.
Das Wichtigste in Kürze
Ein Sicherheitssystem blockiert seit Anfang Juni den Chrome-Browser für Windows-Nutzer:innen.
Es gibt einfache Möglichkeiten, das Problem zu umgehen.
Wann es eine Lösung von Microsoft gibt, ist unklar. Das Unternehmen hat schon häufiger versucht, Nutzer:innen von Chrome wegzulocken.
Sie nutzen ein Windows-Betriebssystem und ihr Chrome-Browser startet nicht oder schließt sich immer wieder nach dem Öffnen? Mit dem Problem sind sie nicht allein. Eine ganze Reihe Nutzer:innen berichten seit Anfang Juni, dass sie den Browser nicht verwenden können. Das berichtet das US-Fachmagazin "The Verge".
Der Grund: Microsofts Family-Safety-Tool verhindert das Ausführen von Chrome auf Windows-Computern. Während das Familiensicherheitssystem vor problematischen Inhalten schützen soll, blockiert es den Browser. Andere Webbrowser wie Brave, Firefox oder Opera sind nicht betroffen.
Übergangslösung ist einfach
Das Problem zu umgehen, ist im Grunde genommen einfach: Sobald die Webseitenfilterung deaktiviert ist, ist die nervige Blockade Geschichte. Dafür muss einfach das Webportal unter "familysafety.microsoft.com" besucht werden. Hier kann die Option "Ungeeignete Websites filtern" in den Family-Safety-Einstellungen abgeschaltet werden. Das bedeutet jedoch, dass auch Inhalte freigeben werden, die für Kinder ungeeignet sein könnten.
Es weitere einfache Methoden, die Nutzer:innen herausgefunden haben, um das Problem zu umgehen, ist das Umbenennen der ausführbaren Datei von Chrome. So lässt sich Googles Chrome nutzen, wenn "chrome.exe" beispielsweise zu "chrome1.exe" wird, schreibt die Zeitung.
Googles Support Managerin Ellen T. sagte, ihr Team untersuche die Meldungen und sei entschlossen, die Ursache für das Problem zu finden. Wann Microsoftdas Problem behebt, ist unbekannt. Das Unternehmen reagierte auf Anfragen von "The Verge" bislang nicht. Microsoft hat in der Vergangenheit schon häufiger versucht, Nutzer:innen zum Umstieg von Chrome auf den konzerneigenen Edge-Browser zu bewegen. Zuletzt tarnte sich Microsofts Suchmaschine Bing als Google und ahmte die Benutzeroberfläche nach. Ob es sich bei der aktuellen Blockade von Chrome daher um einen harmlosen Fehler handelt, bleibt unklar.
Verwendete Quellen:
theverge.com: Microsoft is blocking Google Chrome through its family safety feature
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