Zweiter Tag in Folge
Flug-Chaos in Großbritannien trifft Tausende – Flüge ab Deutschland gestrichen
Aktualisiert:
von Christopher Schmitt:newstime
Die 8 größten Flughäfen in Deutschland
Videoclip • 01:17 Min • Ab 12
London, Birmingham, Manchester: Eine technische Störung bei der Flugsicherung legt mehrere britische Airports lahm. Es hagelt Kritik.
Eine massive technische Panne bei der britischen Flugsicherung hat den Luftverkehr in Großbritannien zum zweiten Tag in Folge erheblich beeinträchtigt. Bis Mittwochmorgen (9. September) um 6 Uhr fielen bereits knapp 250 weitere Flüge aus, die meisten davon am Londoner Flughafen Heathrow. Bereits am Dienstag (8. September) waren rund 1.300 Flüge gestrichen worden.
Die Folgen für Reisende sind dramatisch: Zahlreiche Passagier:innen mussten teilweise auf dem Fliesenboden in den Terminals übernachten, wie der britische Nachrichtensender Sky News berichtete. Neben Heathrow waren auch die Londoner Flughäfen Gatwick und Stansted sowie die Airports in Manchester und Birmingham von der Störung betroffen.
Auch in den News:
Das Flugsicherungsunternehmen Nats, das in Großbritannien für 15 Flughäfen zuständig ist, bestätigte zwar, dass das Problem inzwischen behoben sei. Allerdings habe die Störung einen erheblichen Rückstau verursacht, der nun abgearbeitet werden müsse, erklärte Nats-Chef Martin Rolfe gegenüber der BBC. Eine Cyberattacke als Ursache schloss er ausdrücklich aus. Der genaue Grund für die technischen Probleme blieb zunächst unklar.
Auch Flüge aus Deutschland gecancelt
Die Auswirkungen beschränkten sich nicht auf Großbritannien: Auch an deutschen Flughäfen wie Frankfurt und Düsseldorf wurden Flüge nach London gestrichen. Ähnliche Probleme gab es an Airports in anderen Ländern, beispielsweise in Zürich.
Von mehreren Airlines kam scharfe Kritik an dem Dienstleister. Ryanair-Top-Manager Neal McMahon forderte laut der britischen Nachrichtenagentur PA sogar den Rücktritt von Nats-Geschäftsführer Rolfe. Auch Verkehrsministerin Heidi Alexander bestellte Rolfe ein.
Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.
Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
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