Gefallener Royal

Ex-Prinz Andrew und die Epstein-Affäre: Britische Regierung will Dokumente veröffentlichen

Veröffentlicht:

von Jana Wejkum

:newstime

Diese Strafe droht Andrew Mountbatten-Windsor

Videoclip • 01:25 Min • Ab 12


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Nicht wegen Missbrauchs, sondern wegen der Weitergabe vertraulicher Informationen im Fall Epstein steht Andrew im Fokus der Justiz. Welche Dokumente jetzt öffentlich werden sollen.

Die britische Regierung will Dokumente zur Berufung des früheren Prinzen Andrew zum Handelsbeauftragten veröffentlichen. Handelsstaatssekretär und Labour-Politiker Chris Bryant sagte bei einer Debatte im Unterhaus, der entsprechenden Beschlussvorlage der Liberaldemokraten nicht im Wege zu stehen. "Wir werden alles tun, dem nachzukommen, so schnell wir können." Lediglich Material, das von der Polizei für Ermittlungen benötigt werde, könne nicht veröffentlicht werden.

Andrew war von 2001 an zehn Jahre lang Sonderbeauftragter der britischen Regierung für internationalen Handel und Investitionen. In seiner Rolle soll er laut den kürzlich vom US-Justizministerium veröffentlichten Epstein-Akten vertrauliche Regierungsinformationen an den US-Investor Jeffrey Epstein weitergeleitet haben.

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Missbrauchsvorwürfe gegen Andrew

Sein enger Kontakt mit dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein hat den früheren Prinzen Andrew und das britische Königshaus in Bedrängnis gebracht. Aufgrund der Informationsweitergabe an Epstein wurde Andrew vergangene Woche vorübergehend festgenommen. Die Polizei ermittelt gegen ihn.

Epstein war Teil eines pädophilen Missbrauchsrings, dem Minderjährige zum Opfer fielen. Eine davon, Virginia Giuffre, warf Andrew vor, sie im Kindesalter missbraucht zu haben. Eine Zivilklage endete mit einem millionenschweren Vergleich. Andrew verlor aufgrund seiner Verstrickungen in den Fall Epstein sämtliche Titel und Ehrungen.

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Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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