Menschen evakuiert
Riesiger Erdrutsch in Italien: Region droht Isolation und Verkehrschaos
Aktualisiert:
von Michael ReimersIn der kleinen italienischen Region Molise hat sich ein Erdrutsch reaktiviert. Dutzende Menschen wurden evakuiert. Die Verkehrsverbindungen sind derzeit unterbrochen.
Bild: -/Vigili Del Fuoco/dpa
Ein reaktivierter Erdrutsch in Süditalien zwingt Dutzende Menschen zur Evakuierung. Autobahn und Bahn sind unterbrochen – die Lage könnte Wochen oder Monate dauern.
Das Wichtigste in Kürze
Ein Erdrutsch in der Region Molise zwingt Behörden in Süditalien zur Evakuierung mehrerer Dutzend Menschen.
Ein Abschnitt der Autobahn A14 sowie eine wichtige Bahnstrecke sind komplett gesperrt.
Der Zivilschutz rechnet mit einer langwierigen Lage, die Wochen oder sogar Monate dauern könnte.
Ein Erdrutsch in der Region Molise an der süditalienischen Adriaküste bereitet den Behörden große Sorgen. Es seien vorsorglich rund 50 Menschen in Sicherheit gebracht worden, zitierte die Deutsche Presse-Agentur (dpa) den Chef des italienischen Zivilschutzes, Fabio Ciciliano.
Der Hang sei weiterhin in Bewegung und komme derzeit nicht zur Ruhe, sagte er. Die Situation sei komplex und könne sich über einen längeren Zeitraum hinziehen.
Der betroffene Hang gilt schon seit Jahren als instabil. Immer wieder werden dort Erdbewegungen registriert. Nach jüngsten Unwettern habe sich der Erdrutsch nun erneut aktiviert – langsam, aber kontinuierlich, so Ciciliano. Nach Angaben des Zivilschutzes erstreckt sich das betroffene Gebiet inzwischen über rund vier Kilometer. Eine schnelle Entwarnung sei daher nicht in Sicht.
Autobahn und Bahnverkehr lahmgelegt
Besonders gravierend sind die Folgen für den Verkehr. Wie der staatliche Sender Rai berichtete, ist ein Abschnitt der Autobahn A14 in beide Richtungen gesperrt. Die A14 zählt zu den wichtigsten Verkehrsachsen Italiens und verbindet den Norden des Landes mit dem Südosten entlang der Adriaküste.
Auch der Bahnverkehr in dem betroffenen Bereich wurde eingestellt. Damit sind zentrale Verbindungen zwischen Nord- und Süditalien vorerst unterbrochen.
Auch in den News:
Regierung eingeschaltet – Geduld gefordert
Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni stehe nach Angaben ihres Büros in engem Kontakt mit den regionalen Behörden. In einer Mitteilung hieß es laut dpa, das Land sei durch die Sperrungen "faktisch in zwei Teile geteilt". Über Maßnahmen zur Wiederherstellung der Verkehrsverbindungen könne jedoch erst nach umfassenden technischen Prüfungen entschieden werden.
Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.
Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
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