Naturgefahr

Erdbeben in der Türkei: Starke Erschütterungen in Provinz Malatya

Veröffentlicht:

von Marie-Finn Bruker

Eine Landkarte der Türkei mit Erdbeben-Seismograph (Symbolbild).

Bild: Adobe Stock


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Südöstlich von Malatya in der Türkei ereignete sich am Morgen des 20. Mai ein Erdbeben, das die gesamte Region erschütterte.

In der Provinz Malatya, im Osten der Türkei, kam es am Mittwochmorgen (20. Mai, 9 Uhr Ortszeit) zu einem gefährlichen Erdbeben. Das türkische Katastrophenschutzbehörde AFAD berichtet von einer Stärke des Bebens von 5,6 in einer Tiefe von sieben Kilometern. Das entspricht nach der Richter-Magnituden-Skala einem moderaten Erdbeben, bei dem laut "Aktion Deutschland Hilft" mit Schäden gerechnet werden muss.

Die Erschütterungen waren auch in mehreren umliegenden Provinzen zu spüren. Der Gouverneur von Malatya erklärte laut der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu, dass es bislang keine Meldungen über Schäden oder Verletzte gebe. Die Untersuchungen und Geländeerkundungen vor Ort dauerten jedoch weiter an.

Die Türkei liegt auf seismologisch stark aktivem Gebiet. An den Verwerfungslinien zwischen den tektonischen Platten entstehen Spannungen, die in Form von Erdbeben abgebaut werden. Vorhersehbar ist der genaue Zeitpunkt oder die konkrete Stärke der Beben jedoch kaum.

2023 war die Region im Südosten der Türkei und im Norden Syriens von zwei verheerenden Erdbeben erschüttert worden. Allein in der Türkei kamen mehr als 50.000 Menschen ums Leben, das Beben sorgte in beiden Ländern für schwere Zerstörungen.

Wissenschaftler:innen warnen seit längerem vor erheblicher Erdbebengefahr in der Türkei. Vor allem die Millionenmetropole Istanbul gilt als stark gefährdet.

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Verwendete Quellen:

European-Mediterranean Seismological Centre (EMSC)

Aktion Mensch Hilft: "Richterskala – ab Stärke 5 wird es gefährlich"

Nachrichtenagentur dpa

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