Stärke von 6,2

Erdbeben in Kalabrien: Starke Erschütterungen vor der süditalienischen Küste

Veröffentlicht:

von Marie-Finn Bruker

:newstime

Naturkatastrophen richten Rekordschäden an (29. Juli 2025)

Videoclip • 01:37 Min • Ab 12


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Vor der Küste Süditaliens bebte die Erde. Mit einer Stärke von 6,2 wurde ein Teil Kalabriens stark erschüttert – die Folgen für die in der Region lebenden Bewohner:innen sind wohl überschaubar.

In Süditalien kam es in der Nacht zum Dienstag (2. Juni) zu größeren Erschütterungen. Das Beben hatte Berichten der US-Erdbebenwarte (USGS) zufolge eine Stärke von 6,2 und fand in großer Tiefe vor der Küste statt.

 Der "Schweizerische Erdbebendienst" stuft die Erschütterung damit nach der Richterskala als "stark" ein. Mit einer vergleichsweise großen Tiefe von rund 250 Kilometern dürften die Folgen für Natur und Mensch jedoch gering sein. Denn generell gilt: Je näher das Beben an der Erdoberfläche, desto geringer die Auswirkungen.

Das Erdbeben ereignete sich etwa drei Autostunden südlich von Neapel auf der Höhe des Ortes Paola. Epizentrum der Erschütterung sei nach Einschätzungen der USGS das Meer nahe der Spitze des italienischen Stiefels, einige Kilometer von der Küste Kalabriens entfernt.

Auch in den News:

Etwa eine halbe Stunde nach dem Erdbeben gab die italienische Feuerwehr auf der Plattform X bekannt, dass bislang keine damit zusammenhängenden Notrufe eingegangen seien.

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Das Helmholtz-Zentrum für Geoforschung in Potsdam (GFZ) gab die Stärke des Bebens mit 6,1 an. Leichte Abweichungen sind nach den ersten Messungen nicht unüblich. Die Tiefe des Bebens wurde hiernach ebenfalls mit 250 Kilometern angegeben.

Die Region um Kalabrien und die Insel Sizilien sind seismisch aktive Regionen – Erdbeben sind dort keine Seltenheit. Auch in Norditalien gibt es immer wieder Beben.


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

Schweizerischer Erdbebendienst (ETH Zürich): "Auswirkungen von Erdbeben"

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