Während Nachtschicht

Eisige Temperaturen: Wachmann stirbt nahe Olympia-Stätte

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von dpa

Der Tod eines Wachmanns wirft einen Schatten auf die Vorbereitungen für die Olympischen Winterspiele in Italien.

Bild: Andrew Medichini/AP/dpa


Auf einer Baustelle nahe der Olympia-Eishalle in Cortina d'Ampezzo ist ein 55-jähriger Wachmann ums Leben gekommen. Er wurde von den Rettungskräften tot aufgefunden.

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Wachmann hat nahe der Olympia-Eishalle in Cortina d'Ampezzo seinen Nachtdienst absolviert.

  • In der Nacht fielen die Temperaturen auf minus zwölf Grad.

  • Die Rettungskräfte fanden ihn leblos auf.

Ein Wachmann auf einer Baustelle nahe einer Sportstätte der Olympischen Winterspiele von Mailand und Cortina d'Ampezzo ist italienischen Medienberichten zufolge während einer Schicht ums Leben gekommen. Wie die Nachrichtenagentur Ansa meldete, starb der 55 Jahre alte Mann in der Nacht auf vergangenen Donnerstag bei seinem Dienst an der Eishalle von Cortina.

In jener Nacht fielen die Temperaturen in dem Skiort auf minus zwölf Grad. Dem Mann aus Süditalien stand den Berichten zufolge während seiner Schichten nur eine kleine Pförtnerloge mit einem kleinen Heizgerät zur Verfügung. Alle paar Stunden sollte er demnach im Außenbereich nach dem Rechten sehen.

Minister fordert Aufklärung

In der besagten Nacht habe der Mann über Unwohlsein geklagt und Arbeitskolleg:innen verständigt. Diese wählten den Notruf. Die Rettungskräfte fanden ihn letztlich leblos vor, Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos.

Italiens Infrastrukturminister Matteo Salvini zeigte sich nach dem Vorfall "zutiefst betroffen" und forderte eine umfassende Untersuchung der Umstände des Todes, wie es in einer Mitteilung hieß. Die für die Winterspiele zuständige Baugesellschaft Simico schloss sich der Anteilnahme an, betonte jedoch, der Mann habe an einer nicht von ihr betreuten Baustelle seinen Dienst geleistet.

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