DWD warnt vor Glätte und Frost

Eisige Nächte und Wintergewitter: So gefährlich wird das Wetter in Deutschland

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von Benedikt Rammer

Die Temperaturen in Deutschland bleiben im Minusbereich. Autofahrer:innen sollten auf der Hut sein.

Bild: Noah Wedel


In Deutschland bleiben die Temperaturen weiterhin unter null Grad, mit teils strengem Frost. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor Glätte, Schneefall und Wintergewittern – Autofahrer:innen sollten besonders vorsichtig sein.

Das Wichtigste in Kürze

  • Deutschland bleibt auch zu Wochenbeginn von Minusgraden geprägt, besonders nachts.

  • Der DWD warnt vor Frost, Glätte und Schneefall – mit bis zu minus 16 Grad im Süden.

  • Im Norden sind Schneemengen bis zu 25 Zentimeter sowie Wintergewitter möglich.

Auch zu Beginn der Woche bleibt es in Deutschland eisig kalt. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat laut "t-online" landesweit amtliche Warnungen herausgegeben, darunter Frostwarnungen und Hinweise auf gefährliche Glätte. In der Nacht zum Dienstag (6. Januar) soll es noch weiter abkühlen. Tagsüber werden Temperaturen von bis zu minus fünf Grad erwartet, nachts könnten sie in einigen Regionen sogar unter minus zehn Grad fallen.

Besonders betroffen sind die Alpentäler, wo die Temperaturen nach Angaben des DWD auf bis zu minus 16 Grad sinken könnten. Der Süden des Landes steht unter einer Frostwarnung der Stufe zwei, mit strengen Minusgraden von minus 9 bis minus 14 Grad am Vormittag. Autofahrer:innen müssen sich hier besonders auf schwierige Straßenverhältnisse einstellen.

Glätte und Schneefall im Norden

In der Nordhälfte Deutschlands warnt der Wetterdienst vor Glätte durch Schnee und gefrierenden Regen. Besonders in der Grenzregion zu Dänemark wird tagsüber starker Schneefall erwartet, der bis zu 25 Zentimeter Neuschnee bringen könnte. Die Meteorologen führen dies auf maritime Polarluft zurück, die sich aufgrund eines Tiefdruckgebiets über Norddeutschland ausbreitet.

Neben dem Schneefall könnten im Nordseeumfeld auch kurze Wintergewitter auftreten. Der DWD prognostiziert laut "t-online"  dabei starke Böen mit Geschwindigkeiten von bis zu 70 Kilometern pro Stunde, begleitet von Graupel und Schneeschauern. Diese Wetterlage stellt eine zusätzliche Herausforderung für Autofahrer:innen dar.

Unterschiedliche Einflüsse im Süden und Norden

Während im Süden bereits ein leichter Einfluss eines Hochdruckgebiets spürbar ist, sorgt das Tiefdruckgebiet im Norden weiterhin für unbeständiges Wetter. Die Wetterexperten betonen, dass die Kombination aus Schnee, Frost und stürmischen Böen das Risiko für Unfälle deutlich erhöht. Der DWD rät dringend dazu, die Fahrweise an die winterlichen Bedingungen anzupassen.


Verwendete Quellen:

t-online: "Amtliche Wetterwarnung für ganz Deutschland"

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