Feier endet tragisch
Ein Toter bei Gas-Unfall in Münchner Kleingartenanlage
Veröffentlicht:
von dpaEine Feier in München endet für einen Mann tödlich. (Symbolbild)
Bild: Katharina Redanz/dpa
Nach einem Unfall in einer Kleingartenanlage im Norden von München ist ein Mann verstorben. Es gibt laut Polizei weitere Verletzte.
Bei einem Unfall in einer Kleingartenanlage im Norden von München ist ein 41 Jahre alter Mann tödlich verletzt worden. Ein 50-Jähriger zog sich laut Polizei schwerste Verletzungen zu, vier weitere Männer wurden leicht verletzt.
Der Vorfall habe sich bei einer privaten Feier mit insgesamt sieben Personen in einem Schrebergarten ereignet, sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums München. Die genaue Ursache des Vorfalls sei noch unklar. Dort habe sich jedoch ein Generator befunden, der Kohlenmonoxid ausstoße.
Von den vier Leichtverletzte mussten drei im Krankenhaus behandelt werden, ein Beteiligter blieb unverletzt. Die Leichtverletzten seien im Alter von 26 bis 58 Jahren. Der Vorfall ereignete sich demnach in unmittelbarer Nähe einer Gaststätte in der Kleinanlage beim Fasaneriesee.
Es bestehe mittlerweile keine Gefahr mehr, sagte der Sprecher. Und außer den Beteiligten der privaten Feier sei auch niemand in Gefahr gewesen. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen zu dem Vorfall aufgenommen.
Kohlenmonoxid (CO) ist etwas leichter als Sauerstoff - wer hohe CO-Konzentrationen einatmet, kann innerhalb weniger Minuten sterben. Schon geringe Mengen führen dazu, dass das Blut deutlich weniger Sauerstoff transportiert.
CO setzt sich im Körper an dem roten Blutfarbstoff Hämoglobin fest und verhindert so, dass noch genug Sauerstoff Richtung Herz und Gehirn gelangt. Die Menschen werden bewusstlos und ersticken schließlich. Der Tod kommt weitgehend unbemerkt. Kohlenmonoxid riecht und schmeckt nicht.
Das Gift entsteht bei unvollständiger Verbrennung etwa von organischem Material wie Holz, Kohle und Benzin. Bei einer Vergiftung kommt es zu Übelkeit, Atemnot, Kopfschmerzen, Husten, Verwirrtheit, Herzversagen und Erbrechen. Wer gerettet wird, leidet mitunter noch Monate später an Gedächtnisstörungen, Lähmungen oder Schwindel.
Mehr News

Gesundheit
RKI schlägt wegen RSV-Saison Alarm: Wer jetzt besonders gefährdet ist

Rente 2026
Steuervorteile für Rentner dank gestiegenem Grundfreibetrag

Scharfe Kritik
US-Präsident Trump kommt nicht zum Super Bowl

Sonderregelung
Drohender Antibiotika-Engpass: Gesundheitsministerium spricht von Versorgungsmangel

Heimatministerium bestätigt
Minneapolis: Erneut Mensch von US-Beamten erschossen

NATO-Schelte des US-Präsidenten
Nach Trump-Kritik: Pistorius verteidigt deutsche Bundeswehr

Prioritäten geändert
Neue US-Verteidigungsstrategie folgt "America First"-Kurs

Diplomatische Gespräche
Abu Dhabi: Verhandlungen über Ukraine-Krieg beendet

Trotz Rekorden
Goldpreis soll Erwartungen noch übertreffen – Goldman Sachs erhöht Prognose
