Brauchtum
Der Kampf um die Tische hat bereits begonnen: 190. Oktoberfest startet
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von dpaOberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) (l) und Wiesnchef Christian Scharpf.
Bild: Felix Hörhager/dpa
Bierkrüge, Brezn - und das alles in zigtausendfacher Ausfertigung. In München startet die Wiesn und damit der Ausnahmezustand.
In München beginnt der Ausnahmezustand. An diesem Samstag (20. September) startet auf der Theresienwiese das 190. Oktoberfest. Traditionell um Punkt 12 Uhr eröffnet Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) die Wiesn mit dem berühmten "O'zapft is".
Nach teils stundenlangem Warten sind die ersten Wiesn-Gäste aufs Oktoberfest-Gelände in München gestürmt. Sie rannten zu den Zelten, um sich die besten Plätze zu sichern. Bier gibt's allerdings noch nicht – erst nach dem offiziellen Anstich um 12.00 Uhr dürfen die Maßkrüge gefüllt werden.
Start der Wiesn in München
16 Tage lang, bis zum 5. Oktober, werden Besucher aus München, dem Umland, Deutschland und der ganzen Welt erwartet, um in den großen Bierzelten zu feiern, Riesenrad oder Wilde Maus zu fahren. Mehr als sechs Millionen sind es üblicherweise pro Jahr. Der Rekord liegt bei über sieben Millionen.
Zum Anstich wird sich das Wetter voraussichtlich von seiner besten Seite zeigen: blauer Himmel und Temperaturen bis zu 30 Grad. "Da könnten Bier und Schweiß um die Wette fließen", sagte ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Auch am Sonntag soll es freundlich bleiben.
Die Behörden haben das Sicherheitskonzept für die Wiesn heuer noch einmal etwas verschärft. Das Messerverbot wurde vom Festgelände auf das Umfeld ausgeweitet. Ansonsten bleibt alles wie gehabt: Es gibt Einlasskontrollen, große Taschen sind verboten - und das Kiffen ohnehin.
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