Seltenes Naturschauspiel

Death Valley blüht auf: Gelbe Wildblumen in der Wüste

Aktualisiert:

von Jana Wejkum

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Seltene Blütenpracht im Death Valley

Videoclip • 01:14 Min • Ab 12


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Das "Tal des Todes" ist derzeit voller Leben: Starke Regenfälle haben für eine ungewöhnliche Fülle von Wildblumen gesorgt. Das sind die schönsten Bilder.

Es ist ein seltenes Spektakel, das Besucher:innen des Death Valley derzeit geboten bekommen: Zahllose Wildblumen haben die sonst so karge und trockene Wüste in ein Meer aus gelben Blüten verwandelt. Der Nationalpark in den US-Bundesstaaten Kalifornien und Nevada erlebt laut Parkverwaltung (National Park Service) die üppigste Blüte der vergangenen zehn Jahre.

Für die goldene Farbe ist eine bestimmte Pflanzenart verantwortlich, so die Verwaltung: "Die auffällige gelbe Wüstengoldblume ist eine der bekanntesten Blumen, aber es gibt auch eine Vielzahl anderer Arten, die ebenfalls blühen."

Demnach gebe es auch Blumen in Lila, Orange und Weiß zu entdecken. "Diese Landschaft, die Menschen manchmal als trostlos und leblos wahrnehmen, erwacht gerade mit dieser wunderschönen Farbenvielfalt zum Leben", sagt der Park-Ranger Matthew Lamar gegenüber der Nachrichtenagentur Associated Press (AP).

Death Valley ist eine Senke, in der es trotz der Nähe zum Pazifik aufgrund der umliegenden Gebirge sehr selten regnet. Es ist Teil der Mojave-Wüste und gilt als eine der trockensten und lebensfeindlichsten Gegenden der Welt.

Bildergalerie: Seltenes Blumenspektakel in der Wüste

  • Superblüte im Death Valley

    Auffällige gelbe Wüstengoldblumen bestimmen derzeit die Kulisse des Death Valley.

    Bild: John Locher/AP/dpa

  • Death Valley National Park

    Zum Vergleich: So karg sieht einer der heißesten und trockensten Orte der Erde normalerweise aus.

    Bild: REUTERS

  • Superblüte im Death Valley

    Die untergehende Sonne beleuchtet die zahlreichen Wildblumen.

    Bild: John Locher/AP/dpa

  • Superblüte im Death Valley

    Die Blütenpracht ist unter Besucher:innen ein beliebtes Fotomotiv.

    Bild: AP

  • Superblüte im Death Valley

    Auch Hunde genießen offenbar die unerwartete Blütenpracht im Death Valley.

    Bild: AP


Regenfälle für kurze Farbpracht verantwortlich

Zwar blühen Wildblumen in Teilen Kaliforniens und Nevadas jedes Jahr, aber in Jahren der sogenannten "Superblüte" können sie so farbenprächtig sein, dass sie aus dem Weltraum erkennbar sind.

Stetige Regenfälle und warme Temperaturen in den vergangenen Monaten hätten laut Lamar dazu geführt, dass in diesem Jahr die "Superblüte" im Death Valley zu sehen sei. Das Tal habe seit Oktober so viel Niederschlag erhalten wie sonst in einem Jahr. Der November gilt laut Parkverwaltung als der nasseste, der je gemessen wurde. Das habe die unter der Erdoberfläche schlummernden Pflanzensamen zum Leben erweckt.

Wer die Blumen mit eigenen Augen sehen möchte, muss sich aber beeilen: Je nach Wetterlage könnte die Blüte nach Einschätzung der Parkverwaltung nur bis Mitte oder Ende März anhalten.

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Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

Nachrichtenagentur AP

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